Mit Beginn der Corona-Pandemie haben Bundes- und Landesgesetzgeberin Regelungen getroffen, die es Städten und Gemeinden ermöglichen, Sitzungen politischer Gremien in Form von Videokonferenzen abzuhalten. Davon hat auch die Stadt Linz Gebrauch gemacht. „Zwar erschwert die Verlegung von Zusammenkünften in den virtuellen Raum den parlamentarischen Austausch. Nichtsdestotrotz hat sich aber auch gezeigt, dass es bei manchen Sitzungen durchaus möglich ist, durch die virtuelle Abhaltung Zeitressourcen bei Mitarbeiter:innen und Mandatar:innen zu schonen. Es ist daher sinnvoll, diese Möglichkeit auch weiterhin beizubehalten“, ist Gemeinderat Michael Svoboda überzeugt. Um die Weichen dafür zu stellen, bringt er in der morgigen Gemeinderatssitzung einen entsprechenden Antrag ein.
Der Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hat nicht nur auf unsere Gesellschaft, sondern auch auf unsere Arbeitsweisen erheblichen Einfluss. Homeoffice und Online-Besprechungen sind mittlerweile Normalität geworden, das trifft teilweise auch auf die Kollegialorgane der Stadt zu. Um zu gewährleisten, dass virtuelle Besprechungen im Bedarfsfall auch künftig möglich sind, müssen entsprechende legistische Maßnahmen getroffen werden. Die Zuständigkeit dafür liegt sowohl bei der Bundes- als auch bei der Landesgesetzgeberin. „Ohne die Möglichkeit von Videokonferenzen wären die Arbeitsprozesse in den vergangenen beiden Jahren in vielen Bereichen noch herausfordernder gewesen, als ohnehin schon. Deshalb ist es sinnvoll und wichtig, dass diese Möglichkeit für politische Gremien auch in Zukunft zur Verfügung steht“, so Svoboda.