Hitzeschutz für alle: 10 Punkte-Plan für Linz
40 Grad – und jetzt? Was wir tun müssen, um uns auf kommende Hitzeperioden vorzubereiten.
10 Maßnahmen für einen Hitzeschutz für alle
Europa und auch Linz erleben die heißesten je gemessenen Sommermonate. In diesem Jahr wurden bis 10. August im städtischen Messnetz bereits 40 Hitzetage – darunter 10 Wüstentage- und 29 Tropennächte gemessen. Am 31. Juli wurden mit 39,7° C im städtischen Messnetz und 38,4° C bei der GeoSphere-Station neue Rekordwerte gemessen.
Die Folgen extremer Dürre sind zudem überall sicht- und spürbar. Es zeigt sich mehr denn je, dass Klimapolitik unsere Gesundheit, unsere Existenzgrundlagen und auch unsere wirtschaftliche Basis sichert. Trotzdem ist von weiten Teilen der politisch Verantwortlichen vor allem eines wahrnehmbar: absolute Stille. Das ist nicht hinnehmbar. Dieser Sommer zeigt: Klimaarbeit ist kein Luxus, sondern eine absolute Notwendigkeit.
Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat Anfang August die hitzeassoziierte Übersterblichkeit für Juni veröffentlicht und geht allein für diesen Monat von 395 Todesfällen aus. Am Montag gab die österreichische Hagelversicherung bekannt, dass für die österreichische Landwirtschaft aufgrund der Dürre mit Rekordschäden von rund einer Milliarde Euro gerechnet werden muss.
Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, Existenzen und Lebensgrundlagen. Sie zeigen uns sehr deutlich: Die Klimakrise ist keine abstrakte Bedrohung, die irgendwann in der Zukunft relevant wird. Sie ist längst da. Und sie trifft uns bereits heute.
„Was muss noch geschehen, damit allen klar wird: Klimaarbeit ist kein Luxus, sondern eine absolute Notwendigkeit? Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um die weitere Befeuerung der Klimakrise einzudämmen und uns gleichzeitig noch stärker auf jene Folgen vorzubereiten, die nicht mehr abwendbar sind. Das ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Das Einkommen darf nicht darüber entscheiden, ob Menschen der Hitze schutzlos ausgeliefert sind oder nicht“, so Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Linz hat Konzepte – jetzt müssen sie konsequent umgesetzt werden
Die Verantwortung liegt dabei auf allen politischen Ebenen. Aber auch innerhalb der Stadt müssen alle Ressortbereiche Verantwortung übernehmen. Linz hat mit dem Klimaneutralitätskonzept und dem Klimaanpassungskonzept bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Darauf können und müssen wir aufbauen. Entscheidend ist jetzt aber die Umsetzung.
Denn, obwohl Maßnahmen bereits vor drei Jahren beschlossen wurden, liegen bei manchen bis heute keine Ergebnisse vor. Dazu gehören beispielsweise die Überarbeitung der 10-Punkte-Checkliste für Hochhäuser oder verkehrsberuhigende Maßnahmen. Es reicht nicht, gute Konzepte zu beschließen. Beschlüsse müssen auch von allen umgesetzt werden.
Gleichzeitig muss dieser Sommer Konsequenzen haben. Die Erfahrungen mit Dürre und extremer Hitze im Jahr 2026 müssen sich in der langfristigen Stadtplanung niederschlagen – und ebenso in der konkreten Vorbereitung auf die nächsten Hitzewellen.
„Wir werden das Ganze nur schaffen, wenn wir aufeinander schauen und der Klimakrise solidarisch begegnen. Dafür müssen wir in allen Bereichen weitere Maßnahmen setzen und brauchen gleichzeitig die Unterstützung von Bund und Land – finanziell ebenso wie durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen. Das ohrenbetäubende Schweigen und die Inaktivität weiter Teile der politisch Verantwortlichen sind angesichts dieser Entwicklung nicht hinnehmbar“, so Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Der klimagerechte Umbau der Stadt muss Priorität haben
Der klimagerechte Umbau ist absoluter Schwerpunkt des Stadtgrün- und Umweltressorts. Linz braucht mehr Bäume und Schatten, weniger versiegelte Flächen und mehr Grün – insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen. Öffentliche Parks, Trinkbrunnen und kühle Aufenthaltsorte sind keine Luxusprojekte. Sie sind soziale Infrastruktur. Sie entscheiden zunehmend darüber, ob Menschen ihren Alltag auch während einer Hitzewelle sicher und gut bewältigen können. Eine klimagerechte Stadt ist deshalb nicht nur eine ökologische Frage. Sie ist eine Frage von Gesundheit, Lebensqualität und sozialer Gerechtigkeit.
Linz hat als erste Stadt Österreichs ein eigenes Mikroklimamessnetz, um auf Basis von Messdaten Maßnahmen weiterzuentwickeln. Zudem wird derzeit die Stadtklimaanalyse aktualisiert, um noch bessere Entscheidungsgrundlagen zu haben. Die Baumoffensive hat bereits mehr Grün in die Kroatengasse, das Rathausviertel und das Neustadtviertel gebracht. Nun läuft sie im Bulgariplatzviertel.
Das Stadtgrünressort setzt in diesem Jahr viele wichtige Projekte um und plant bereits die nächsten Schritte. Derzeit läuft die Baumoffensive in der Wiener Straße. Vor dem Hitzehotspot Otto-Glöckel-Schule und der Herz-Jesu-Kirche haben bereits neue Bäume Wurzeln geschlagen. Im Herbst wird die nun nach dem Schwammstadtprinzip umgebaute Verkehrsinsel in der Wiener Straße zwischen Melicharstraße und Lissagasse neu bepflanzt. Ebenfalls im Herbst sollen dann als Nächstes Baumpflanzungen den Wüstenrotplatz in Auwiesen aufwerten und die Umgestaltung des Martin-Luther-Platzes abgeschlossen werden.
Zudem wurden mit einem Beschluss des Gemeinderats bereits die Planungen für die Fortführung der Baumoffensive vergeben. So sollen in Zukunft auch in
- der Brucknerstraße,
- der Dürrnbergerstraße,
- der Hasnerstraße
- sowie in der Wiener Straße zwischen Unionkreuzung und Raimundstraße neue Bäume Schatten spenden.
Hitzeschutz für alle
Die Stadt Linz hat als eine der ersten österreichischen Städte einen Hitzeschutzplan entwickelt. Ziel ist es, die Bevölkerung umfassend zu informieren und gleichzeitig kostenlose Möglichkeiten zur Abkühlung im öffentlichen Raum zu schaffen. Das ist wichtig. Aber der nächste Schritt muss sein, jene Menschen gezielt zu schützen, die von extremer Hitze besonders betroffen sind.
Hitzeschutz muss dort ansetzen, wo die Verwundbarkeit besonders groß ist. Dazu muss die soziale Vorsorge noch weiter gestärkt werden.
1) Hitzeschutz in Senior*innenheimen, Krabbelstuben, Kindergärten
und Schulen
Ältere Menschen, kranke Menschen und Kinder gehören zu den Gruppen, die durch extreme Hitze besonders gefährdet sind.
Deshalb müssen die „Standards für klimaresiliente Stadt- und UGL-Gebäude“ – Maßnahme 19 des städtischen Aktionsprogramms zur Klimaanpassung – auf Basis der Erfahrungen dieses Sommers neu bewertet werden.
Dabei muss konkret festgelegt werden:
– Wo sind Klimaanlagen notwendig?
– Welche Gebäude können durch Fernkälte versorgt werden?
– Wo braucht es Investitionen in Beschattung?
– Welche passiven Kühlmaßnahmen können Gebäude auch ohne Klimaanlage ausreichend
schützen?
Wir müssen aus diesem Sommer lernen und unsere Standards entsprechend anpassen.
2) Vorbild Frankreich: Hitzeschutz bedeutet aktives Aufeinander-Schauen
Hitzeschutz darf sich aber nicht auf Gebäude und Infrastruktur beschränken. Er muss auch die Menschen erreichen. Frankreich zeigt, wie das funktionieren kann: Gefährdete und isolierte Menschen – insbesondere ältere Personen – können dort freiwillig in ein kommunales Verzeichnis eingetragen werden. Während einer Hitzewelle können diese Menschen gezielt kontaktiert werden. Je nach Organisation vor Ort können beispielsweise Sozialdienste oder auch Postbot*innen nach dem Rechten sehen.
Das Ziel ist einfach: Es soll niemand, der besonders gefährdet ist, während einer extremen Hitzewelle unbemerkt bleiben.
Linz sollte hier vorangehen und in einem Pilotversuch selbst ein derartiges Angebot schaffen.
3) Mehr Unterstützung für obdachlose Menschen
Obdachlose Menschen sind extremer Hitze unmittelbar ausgesetzt. Sie haben oft keinen Rückzugsort und keine Möglichkeit, sich ausreichend vor der Hitze zu schützen. Deshalb braucht es ein Äquivalent zum Kältetelefon – und gleichzeitig eine entsprechende Klimatisierung jener Einrichtungen, die Menschen bei Hitze Schutz und Abkühlung bieten. Gemeinsam mit Organisationen wie dem B37 müssen weitere unterstützende Maßnahmen beraten und umgesetzt werden.
4) Vorbild Augsburg: Freibäder für Kinder und Jugendliche in den Ferien kostenlos
Auch bei Kindern und Jugendlichen braucht es konkrete Maßnahmen. Linz hat mit den Kinderfreibädern bereits eine wichtige Infrastruktur. Augsburg zeigt, wie zudem ein niedrigschwelliges Angebot aussehen kann: Dort können Kinder und Jugendliche während der Sommerferien kostenlos die städtischen Freibäder besuchen.
Damit wird gleichzeitig mehreren Problemen begegnet: Junge Menschen bekommen Zugang zu Abkühlung, Bewegung und Freizeit – unabhängig davon, ob sich ihre Familie einen Freibadbesuch leisten kann. Gleichzeitig entsteht ein sicherer Ort, an dem Kinder und Jugendliche ihre Ferien verbringen können.
Klimaanpassung darf nicht beim Status quo stehen bleiben. Die bisher beschlossenen Maßnahmen sind wichtig. Sie reichen aber angesichts der Entwicklung nicht aus. Wir müssen bei der Stadtentwicklung und der Klimavorsorge grundsätzlich weiterdenken.
5) Großprojekte dürfen den stadtklimatischen Status quo nicht verschlechtern. Sie müssen einen konkreten klimatischen Mehrwert für die Bevölkerung schaffen.
Deshalb sollen größere Projektvorhaben künftig verpflichtend mindestens drei konkrete Verbesserungen für Klimaanpassung und Lebensqualität bringen. Das kann beispielsweise sein:
– ein öffentlich zugänglicher Park oder Dachgarten,
– zusätzliche Maßnahmen der blauen Infrastruktur,
– Baumpflanzungen im öffentlichen Raum,
– Fassadenbegrünung in Richtung Straße,
– zusätzliche beschattete Aufenthaltsbereiche
– oder andere wirksame Maßnahmen zur Reduktion der Hitzebelastung.
Auch private Projektwerber müssen ihren Beitrag leisten. Wer in einer Stadt baut und dabei große Flächen verändert, muss auch Verantwortung für das Stadtklima übernehmen.
6) Verkehrsberuhigung: Öffis brauchen Vorrang, Fuß- und Radverkehr brauchen Platz und Schatten – Masterplan Gehen und Fahrradstrategie mit Tempo umsetzen
Klimaanpassung bedeutet auch, dass die sanfte Mobilität Vorrang hat und wir unsere öffentlichen Räume neu denken müssen. Der bereits beschlossene Masterplan Gehen und die Fahrradstrategie müssen daher mit Tempo umgesetzt werden. Denn nicht nur die sensiblen Orte selbst müssen gekühlt werden. Auch die Wege dorthin müssen bei großer Hitze sicher und möglichst beschattet sein. Bäume, Grünflächen, Schwammstadtmaßnahmen und andere Elemente der Klimaanpassung brauchen Platz. Dieser Platz ist gleichzeitig öffentlicher Raum, den Menschen nutzen können. Deshalb müssen öffentliche Verkehrsmittel sowie eine hochwertige Infrastruktur für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen Vorrang bekommen. Klimaanpassung braucht Platz. Und dieser Platz muss den Menschen zugutekommen.
7) Dürre und Trockenheit brauchen eine Koordination wie der Hochwasserschutz
Mit der Klimakrise und damit verbundenen Starkregenereignissen steigt auch die Gefahr für Hochwasser. Jedoch hat unsere Gesellschaft mit Hochwasserereignissen bereits mehr Erfahrung. Einsatzpläne liegen vor, Hochwasserschutzmaßnahmen werden trainiert. Behörde, Wasserbau, Feuerwehr, Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung wissen in Linz, wann welche Maßnahmen zu treffen sind. Die Abstimmung mit dem Land OÖ ist eng.
Auch für die Dürrephasen braucht es ein ähnlich umfassendes Agieren aller Beteiligten. Im Ressortbereich von Stadträtin Eva Schobesberger laufen bereits Vorbereitungen, um für Dürre und Trockenheit Maßnahmen zu entwickeln, um bei den Bächen ein Trockenfallen möglichst lang hintanzuhalten oder bestenfalls zu vermeiden.
Wie beim Hochwasserschutz braucht es dafür eine Zusammenarbeit vieler Ressorts und der Gemeinden im Einzugsbereich der Bäche.
Klimaarbeit braucht eine verlässliche Finanzierung
8) Städtischen Klimafonds wiedereinführen
Viele konkrete Klimaprojekte in Linz zeigen, was möglich ist, wenn entsprechende Mittel zur Verfügung stehen. Beaver-Dam-Analogs schützen derzeit noch das Sammelgerinne vor der vollständigen Austrocknung. Der städtische Hitzeschutzplan schafft kühle Orte im öffentlichen Raum. Das Linzer Messnetz zeigt detailliert, wie heiß es in den einzelnen Stadtteilen tatsächlich wird, und schafft damit wichtige Grundlagen für weitere Maßnahmen.
In Urfahr besuchen Menschen Führungen, um zu lernen, wie Begrünung auch mit möglichst wenig Bewässerung funktionieren kann. Was haben diese Projekte gemeinsam? Sie wurden durch den städtischen Klimafonds ermöglicht. Dieser Klimafonds muss daher dringend wiedereingeführt werden.
„Ich habe die Abschaffung des Klimafonds für einen großen Fehler gehalten. Dieser Sommer zeigt uns einmal mehr, dass wir ein solches Instrument brauchen, um konkrete Projekte auf den Weg zu bringen. Ich habe nichts dagegen, die Kriterien des Fonds noch einmal genau zu prüfen und seine Vergabe stärker an die Umsetzung bereits beschlossener Maßnahmen zu knüpfen. Aber es muss wieder ein städtisches Förderinstrument für Klimaschutz und Klimaanpassung geben“, so Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
9) Vorbild Gemeindemilliarde: eine Klimamilliarde für die Gemeinden
Die Gemeinden sind jene politische Ebene, auf der Klimaanpassung für die Bevölkerung konkret umgesetzt werden muss. Sie sind es, die Bäume pflanzen, Plätze umgestalten, Schulen und Kindergärten schützen, öffentliche Räume kühlen und Maßnahmen gegen die Folgen von Dürre und Starkregen umsetzen. Dafür müssen sie aber auch finanziell in die Lage versetzt werden.
Es reicht nicht, lediglich den Einbau von Klimaanlagen gesetzlich zu erleichtern. Die Gemeinden brauchen dringend finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern, um Klimaschutz und Klimaanpassung tatsächlich voranzubringen.
Nach dem Vorbild der Gemeindemilliarde sollte daher erneut ein entsprechendes Förderprogramm aufgelegt werden: eine Klimamilliarde für die Gemeinden, gekoppelt an die konkrete Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen.
10) Eine Klimasondersitzung des Stadtsenats muss darüber beraten, welche
Konsequenzen aus diesem Sommer zu ziehen sind
Die Stadt Linz hat wie bereits erwähnt bereits wichtige Strukturen für die Klimaarbeit geschaffen, unter anderem die regelmäßigen Klima-Sondersitzungen des Stadtsenats. „Aus meiner Sicht braucht es nach der Sommerpause eine derartige gemeinsame Sondersitzung, wo die Stadtregierung als Ganzes miteinander bespricht, welche Konsequenzen aus diesem Extremsommer zu ziehen sind und wie wir uns in ALLEN Ressortbereichen auf derartige Dürre- und Hitzeextreme vorbereiten“ so Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Es geht nicht nur ums Klima, sondern um die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen
Die vergangenen Wochen haben uns gezeigt, was passiert, wenn extreme Hitze und Dürre unser Leben bestimmen. Wir müssen deshalb gleichzeitig Klimaschutz vorantreiben und Klimaanpassung massiv ausbauen.
„In diesem Sommer geht es nicht nur ums Klima, sondern um die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Mein Ziel ist, unsere Stadt so zu gestalten, dass auch die nächsten Generationen noch in einer lebens- und liebenswerten Stadt aufwachsen“, so Stadträtin Eva Schobesberger abschließend.
MEHR INFOS ZUM THEMA
Nächste Hitzewelle sorgt ab Wochenmitte für starke Belastung
Projekt „Linz blüht auf – ganz ohne gießen“ zeigt Wege für klimaresiliente Begrünung auf
Stadt Linz Umweltressort
Klimaneutrale Industriestadt Linz 2040
Anpassungskonzept “Zukunft Linz”
Cooles Linz – Linzer Hitzeschutzplan
OÖ Nachrichten vom 12. August 2026
Linzer Grüne fordern Maßnahmenpaket für Hitzeschutz
ORF OÖ vom 1. August 2026
Linzer Stadtklimatologe zu Gast bei Johannes Reitter (ORF OÖ) in „Auf ein Wort“
Mein Bezirk vom 9. Juli 2026
KI hilft Stadt Linz im Kampf gegen die Hitze