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17.09.2026 Pressemeldung

Kein Platz für extremistische Events in Volkshäusern

Eine mehr als bedenkliche Veranstaltung soll einem Artikel der „Presse“ zufolge im Volkshaus Neue Heimat stattfinden. Laut dem Bericht hat die Austria Linz Islamische Föderation (ALIF) für den 27. September zu einer Veranstaltung eingeladen, bei der zwei Muezzine der Istanbuler Hagia-Sophia-Moschee und ein bekannter türkischer Theologe auftreten sollen, die offenbar in der Vergangenheit mit Sympathien für den politischen Islam aufgefallen sind. „Für Personen und Organisationen, die extremistisches und antisemitisches Gedankengut verbreiten, müssen die Türen von städtischen Einrichtungen fest verschlossen bleiben. Die Stadt muss sofort einschreiten und die Genehmigung zurückziehen“, fordert der Grüne Klubobmann Helge Langer.

Bereits in der Vergangenheit haben umstrittene Organisationen wie Avrasya Veranstaltungen in Räumen der Stadt abgehalten. Am Sonntag in einer Woche ist laut des Medienberichts ein „Mohammed-Fest“ mit Hamas-Anhängern im Volkshaus Neue Heimat geplant. „Dass ein Volkshaus zur Bühne für ein Event wird, bei dem die Gefahr groß ist, dass Hass und Hetze verbreitet werden, ist unerträglich“, betont Langer. Umso unverständlicher ist die Genehmigung seitens der Stadt, da der Gemeinderat klare Richtlinien für die Vermietung städtischer Räumlichkeiten beschlossen hat, damit keine extremistischen Gruppierungen Zugang erhalten. „Wozu gibt es dieses Regelwerk, wenn man sich am Ende dann doch nicht daran hält?“, kritisiert der Grüne Klubobmann die Vergabepraxis. 

 

Noch dazu, da es sich bei ALIF um einen regionalen Ableger der vom deutschen Verfassungsschutz als „extremistisch“ und „verfassungsfeindlich“ eingestuften Milli-Görüs-Gemeinschaft handelt. „Wenn hier keine rote Linie gezogen wird, wann dann? Solche Veranstaltungen schaden unserem Ruf als weltoffene Stadt und dürfen nicht in einer städtischen Einrichtung über die Bühne gehen“, so Langer.