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04.11.2026 Pressemeldung

Radhighway Lederergasse: Lücke bei der Kaisergasse schließen

Einen entscheidenden Schönheitsfehler weist der Radhighway Lederergasse auf. Bei der Kreuzung mit der Kaisergasse fehlt eine sichere Überquerungsmöglichkeit, um die Fahrt ohne Umwege auf dem Highway fortsetzen zu können. Dem nicht genug, hört der auf der linken Straßenseite verlaufende Radweg vor der Kreuzung plötzlich auf. Radfahrer:innen landen somit mitten im in die Lederergasse einbiegenden Gegenverkehr. Daher machen die Grünen die Problemstelle in der kommenden Gemeinderatssitzung zum Thema. „Eine sichere Querungsmöglichkeit direkt an der Kreuzung muss eine Selbstverständlichkeit sein. Die aktuelle Situation ist jedenfalls keine zufriedenstellende Lösung und widerspricht zudem den Bestimmungen der Richtlinie für den Radverkehr“, betont Klubobmann Helge Langer.

Während man zuvor auf der Fahrt durch die Lederergasse sicher im Sattel sitzt und zügig vorankommt, erfolgt auf Höhe Kaisergasse die Vollbremsung. Schließlich müssen sowohl Radfahrende als auch Fußgänger:innen einen Umweg über die weiter südlich gelegene Ampel nehmen, wenn sie die Kaisergasse gefahrlos queren wollen. „Das wird einem Highway nicht gerecht“, setzt sich Langer daher für eine adäquate Lösung ein, etwa durch einen Schutzweg mit Radfahrerüberfahrt und Lichtzeichen direkt an der Kreuzung Lederergasse/Kaisergasse. Damit würde auch der Richtlinie für den Radverkehr entsprochen werden, in der folgende Passage festgehalten ist: „Bei endenden/beginnenden Zweirichtungsradwegen sind Maßnahmen für eine sichere Fahrbahnquerung auszuführen.“ 

Anrainerin bestätigt Handlungsbedarf

Dass die Querung der Kreuzung nicht nur mühsam ist, sondern durch den auf der linken Straßenseite verlaufenden und plötzlich endenden Radweg in der Lederergasse im Alltag zu gefährlichen Begegnungen zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer:innen führen kann, hat bei einem Lokalaugenschein der Grünen auch eine Anrainerin bestätigt. Sie hat die Situation mit folgenden Worten geschildert: „Die Kreuzung ist ein Wahnsinn. Da hat es immer wieder mal gescheppert. „Es liegt also am zuständigen Vizebürgermeister Hajart, sicherzustellen, dass sich die Kreuzung sicher und ohne Umwege überqueren lässt. Schließlich nutzt ein gut ausgebauter Radweg wenig, wenn an einer entscheidenden Stelle eine Kombination aus Umweg und Gefahrenstelle lauert“, betont der Grüne Klubobmann.  

 

Mehr dazu im Rundschau-Artikel vom 30.09.2026: https://www.meinbezirk.at/linz/c-politik/gruene-fordern-verbesserungen-beim-radhighway-lederergasse_a8927034