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28.08.2026 Pressemeldung

Nach Vergewaltigung: Zwei Krankenhäuser schicken Opfer weg

Ein unvorstellbares Martyrium hat eine Frau durchmachen müssen. Nachdem sie Opfer einer Vergewaltigung geworden ist und mit K.O.-Tropfen betäubt worden ist, haben ihr laut eines Medienberichtes gleich zwei Linzer Krankenhäuser die Behandlung verwehrt und sie weggeschickt. Und das, obwohl die trans Frau in Begleitung von Poizeibeamt:innen gewesen ist. Erst im dritten Spital erfolgte die Abnahme von Urin- und Blutproben. „Dieser Fall ist erschütternd. Es darf einfach nicht passieren, dass Personen, die einer Vergewaltigung ausgesetzt waren, von einem Krankenhaus wieder weggeschickt werden. Es braucht hier klare Regeln, und eindeutige Handlungsanleitungen für das medizinische Personal in den Spitälern“, betont Frauenstadträtin Eva Schobesberger.

Bereits im Vorjahr hat ein Fall, wo eine vergewaltigte Frau von einem Krankenhaus nicht behandelt, sondern weggeschickt worden ist, Unverständnis und Empörung ausgelöst. „Dass sich so ein Vorfall nun wiederholt ist unfassbar. Erneut wurde eine Person, der Schlimmes zugestoßen ist, die betäubt und vergewaltigt worden ist, im Stich gelassen“, hält Schobesberger fest. Wie schlimm es sein muss, wenn man nach einer brutalen Gewalttat auch noch so ein Martyrium durchmachen muss, ist unvorstellbar. „Es darf hier jetzt nicht zur Tagesordnung übergegangen werden. Die Krankenhäuser haben dafür Sorge zu tragen, dass unter keinen Umständen auch nur noch eine weitere Person nach einer Vergewaltigung von einem Krankenhaus weggeschickt wird und alle Menschen, denen so etwas Schreckliches widerfährt, umgehend die nötige Behandlung bekommen“, so Schobesberger.

 

Mehr zu der Causa: https://www.moment.at/story/vergewaltigung-linz/

 

Fotocredit: Violetta Wakolbinger

Eva Schobesberger

Stadträtin für Klima, Stadtgrün, Frauen und Bildung und Bezirkssprecherin der Grünen Linz

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