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05.11.2026 Pressemeldung

IT:U-Standort am früheren Kika-Areal rückt näher

Das Vorhaben, die IT:U auf der bereits versiegelten Fläche des ehemaligen Kika-Geländes in Urfahr anzusiedeln, werden immer konkreter. Nachdem der Standortvorschlag im Sommer erstmals kolportiert worden ist, sind soeben im Gemeinderat die planerischen Voraussetzungen, u.a. in Form einer Flächenwidmungsplanänderung, dafür geschaffen worden. „Die Digitaluni hat sich eine Heimat in zentraler Lage verdient. Daher ist es eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, die IT:U auf dem Areal in der Freistädter Straße anzusiedeln. Hier kann eine moderne Bildungs- und Forschungsstätte entstehen, die durch Innovation dazu beitragen kann, dass wir die kommenden gesellschaftlichen Herausforderungen gut bewältigen können“, hält Gemeinderat Tomislav Pilipović, Planungssprecher der Grünen Linz, fest.

Die Vorteile einer Uni, die mit Öffis bequem erreichbar und entsprechend gut an die Innenstadt angebunden ist, liegen auf der Hand. „Von mehr studentischem Leben im Herzen von Linz würden die Geschäfte, die Gastrobetriebe und somit die Linzer Wirtschaft insgesamt profitieren. Wie positiv sich Universitäten in zentraler Lage auswirken, zeigt sich an vielen Beispielen in anderen Städten“, betont Pilipović, der selbst studiert.

 

Dass nun wichtige Weichen für den Standort am ehemaligen Kika-Areal gestellt worden sind, ist daher ein mehr als positives Signal. Schließlich handelt es sich hier um ein bereits versiegeltes Gelände in Zentrumsnähe, das noch dazu ideal an den Öffentlichen Verkehr angebunden ist. „Damit die Studierenden diesen Standortvorteil nutzen können und möglichst kurze Wege haben, gilt es neben der Errichtung der Hochschule aber auch an die nötige Infrastruktur in Form von Wohnmöglichkeiten in Campusnähe zu denken“, fordert Pilipović.

Zerstörung des Grüngürtels gestoppt

Somit zeichnet sich ein positives Ende der langen Herbergssuche für die IT:U immer mehr ab. Im Herbst 2024 ist es insbesondere dank des Einsatzes einer Bürger:innen-Initiative sowie weiterer engagierter Bürger:innen gelungen, die Pläne, die Uni samt großflächiger Betriebsansiedelungen im Grüngürtel bei der Kepler-Universität zu errichten, zu stoppen. Nun scheint auch der daraufhin ins Auge gefasste räumlich beengte Standort auf der grünen Wiese beim Biologiezentrum nicht mehr Favorit zu sein.

 

„Der heurige Hitze- und Dürresommer hat uns mehr als deutlich gezeigt, dass endlich Schluss damit sein muss, Grünflächen zu verbauen, sondern diese mit aller Kraft zu schützen sind. Umso wichtiger ist es daher, dass nun zügig die weiteren Schritte gegangen werden, damit der Uni-Standort am früheren Kika-Areal tatsächlich Realität wird und die IT:U die Heimat bekommt, die sie sich verdient“, so Pilipović.