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    Barrierefreiheit
27.08.2026 Pressemeldung

Hauptbahnhof: Neue Wege statt Umwege

Während die Hauptbahnhöfe in Graz, Salzburg und Innsbruck von verschiedenen Seiten erreichbar sind, gibt es in Linz nach wie vor nur den Zugang von der Kärntnerstraße. „Wer zum Beispiel im Andreas-Hofer-Viertel wohnt, hat den Hauptbahnhof beinahe in Sichtweite, wird aber ausgebremst und muss einen Umweg von rund 1,5 Kilometern in Kauf nehmen, um den Bahnhof zu erreichen. Das ist unbefriedigend“, macht Klubobmann Helge Langer deutlich. Im Zuge des geplanten neuen Stadtteiles bei der Unionkreuzung setzt er sich daher dafür ein, einen barrierefreien, beleuchteten und durchgehend offenen Zugang für den Fuß- und Radverkehr von dieser Seite aus zu der Verkehrsdrehscheibe zu schaffen.

Nachdem die Eigentumsfrage mittlerweile geklärt ist, wollen die ÖBB im Einvernehmen mit der Stadt zwischen der Unionkreuzung und der Kreuzung mit der Anzengruberstraße in den kommenden Jahren ein neues Quartier entwickeln. Daher gilt es jetzt während der Planungsphase auf diesen gerade losfahrenden Zug aufzuspringen, um den Hauptbahnhof für die Menschen auch von der Südostseite zu erschließen. „Als drittgrößte Stadt des Landes ist der Linzer Hauptbahnhof zwar gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Erreichbarkeit zu Fuß oder mit dem Rad lässt aber zu wünschen übrig. Um die bestehende Situation zu verbessern, müssen jetzt die Weichen gestellt werden, damit möglichst viele Menschen schnell und ohne Umwege in den Zug kommen“, ist Langer überzeugt.

 

Eine weitere Möglichkeit, einen zweiten Zugang zu schaffen, wäre eine Öffnung der bestehenden Verbindung von der Unionstraße bei der Höhe Novaragasse. Trotz verschiedener Bemühungen haben sich die ÖBB bisher nicht bereiterklärt, den Weg für die Allgemeinheit zu öffnen und dies mit Sicherheitsbedenken begründet, da auf dem Areal Werkstätten untergerbacht sind. „Ob diese hier angesiedelt bleiben oder in den kommenden Jahren in die neu entstehende Servicehalle im Makartviertel übersiedeln, ist unklar. Daher besteht vielleicht auch hier künftig die Möglichkeit einen zweiten Zugang zum Hauptbahnhof zu schaffen. Klar ist, dass der Zugang von der Kärntnerstraße auf Dauer nicht der einzige bleiben darf und der Komfort für die Reisenden den Bahnhof zu erreichen, erhöht werden sollte“, so Langer.

 

Krone-Artikel zu unserem Vorschlag: https://www.krone.at/4271545

 

Mehr Information zum ÖBB-Projekt an der Wiener Straße: https://immobilien.oebb.at/de/projekte/liegenschaftsentwicklung/linz-wiener-strasse