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Wohnen darf kein Luxus sein: Grüne diskutieren mit ExpertInnen über Modelle für leistbares Wohnen

Die steigenden Wohnkosten stellen für immer mehr Menschen eine existenzielle finanzielle Belastung dar. Grundstücks- und Immobilienspekulanten treiben die Preise auf Kosten der LinzerInnen in die Höhe. Doch welche Maßnahmen braucht es, um das Grundbedürfnis Wohnen in Städten leistbarer zu machen? Wie lässt sich das persönliche Wohnumfeld nach den Bedürfnissen der Menschen qualitätsvoll gestalten? Darüber diskutieren die Grünen Linz am Donnerstag, 31. Jänner, um 19 Uhr im afo architekturforum oberösterreich mit drei ExpertInnen. Zu Gast sind der deutsche Stadtplaner /Architekt Wulf Daseking, die Stadtsoziolgin Mara Verlič und Elisabeth Pahl vom Management der GWG. Der Eintritt zur Diskussion ist frei.

Während das eigene Einkommen oft nur moderat ansteigt, oder wie bei vielen sogar sinkt, fallen die jährlichen Mieterhöhungen meistens deutlich höher aus. Die Folge: die Kosten für die eigene Wohnung werden für viele Menschen immer schwerer zu stemmen. Die Angaben, wie hoch die durchschnittliche Miete in Linz tatsächlich ist, gehen auseinander. Dem immowelt.at-Mietbarometer zufolge, kostet eine Mietwohnung in Linz derzeit durchschnittlich 12,01 Euro pro Quadratmeter (Stand Jänner 2019). Der Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer weist für das Jahr 2018 bei der Miethöhe einen Jahresdurchschnitt von 8,30 Euro aus. 

Dass Einkommen und Wohnkosten immer weiter auseinanderklaffen, zeigt der Erschwinglichkeitsindex, wonach die ÖsterreicherInnen im Jahr 2017 durchschnittlich 35 Prozent ihres Einkommens für ihr Dach über dem Kopf ausgegeben haben. Familien, die über weniger Einkommen verfügen, geben laut Mietervereinigung 40 bis 50 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen aus (Quelle: OÖNachrichten). Zum Vergleich: Anfang der 70er Jahre betrugen die Wohnkosten rund zehn Prozent des Haushaltseinkommens. (Quelle: Kronen Zeitung). 

Doch wie lässt sich die Entwicklung der steigenden Mietpreise aufhalten? Wie kann den Grundstücks- und Immobilienspekulanten Einhalt geboten werden? Wie sieht qualitätsvolles Wohnen in Zukunft aus? Was kann und müsste die Stadtplanungspolitik beitragen, damit Wohnen wieder leistbar wird?


Unter dem Titel „Wohnen darf kein Luxus sein – Wie Wohnen wieder leistbar wird“, diskutieren auf Einladung des Grünen Gemeinderatsklubs: 

Prof. Wulf Daseking, Freiburg (D)

Stadtplaner / Architekt, Honorar-Professur an der Universität Freiburg, Oberbaudirektor a.D. der Stadt Freiburg

Mara Verlič, Stadtsoziologin, Wien 

Stadtsoziologin und Lehrbeauftragte am Department für Raumplanung der TU Wien

Elisabeth Pahl, GWG Management, Linz

Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz GmbH, Management

Moderation:  Tobias Hagleitner

24.01.2019


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