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am 23. September

Umweltstadträtin will Klimaschutz mit zu­kunfts­wei­sen­den Maßnahmen auf die Überholspur bringen

Eva Schobesberger - Zukunftsweisende Klimaschutzmaßnahmen stellt die Linzer Umweltstadträtin im Gemeinderat in den Mittelpunkt. Die konkreten Forderungen: Erstellung einer Stadtklimaanalyse, Einstellung eines Stadtklimatologen/einer Stadtklimatologin, Bekenntnis des Gemeinderates zur Umsetzung eines Stadtklimaprogrammes basierend auf den Ergebnissen einer vom Umweltmanagement in Auftrag gegebenen Grundlagenstudie.

Linz beim Klimaschutz auf die Überholspur zu bringen muss das Ziel sein. Hitzetage und Tropennächte: Wir alle haben heuer wieder die Auswirkungen der immer heißeren Sommer gespürt. Es gilt alle Anstrengungen darauf zu konzentrieren, die Folgen der Klimakrise in den Griff zu bekommen. Deshalb hat das städtische Umweltressort von der Firma Weatherpark die Linzer Stadtklimainformationen erheben lassen. Auf Basis dieser Informationen ist es möglich, maßgeschneiderte Schritte zu setzen und ein Stadtklimaprogramm zu entwickeln.

Ein wichtiger Schritt dorthin ist die Erstellung einer umfassenden Stadtklimaanalyse. In diesem rund einjährigen Prozess soll das Klima unserer Stadt systematisch erfasst werden. Ziel ist die Entwicklung sogenannter Planungshinweiskarten, anhand denen erkennbar ist, ob Neu- bzw. Umbauvorhaben in klimatologisch sensiblen Gebieten liegen. Zusätzlich brauchen wir mehr Expertise in der Verwaltung, um die stadtklimatologischen Herausforderungen meistern zu können. Deshalb braucht es die Einstellung einer Stadtklimatologin/eines Stadtklimatologen. Diese/r ExpertIn soll beratend zur Seite stehen.

Umfassendes Klimastrategie-Konzept an den Bürgermeister übermittelt   

​Zusätzlich zu ihrem Gemeinderatsantrag hat die Umweltstadträtin dem Bürgermeister ein umfassendes Konzept für eine Klimastrategie für die Stadt Linz übermittelt. Linz soll zur führenden Klimastadt Europas werden. Um dieses ambitionierte Vorhaben in die Tat umzusetzen, sind Visionen, Engagement und Leidenschaft nötig Übergeordnetes Ziel des Konzeptes ist, dass Linz „Grüne Hauptstadt Europas“ wird und sich die Stadt bis spätestens 2025 um den Titel „European Green Capital“ der Europäischen Union bewirbt. Dazu soll unter anderem ein Klimakabinett – bestehend aus dem Bürgermeister, den Stadtsenatsmitgliedern mit klimarelevanten Zuständigkeiten, dem Linz-AG-Vorstand sowie den Geschäftsführungen von GWG, ILG, und des AEC eingerichtet werden. Miteinbezogen werden soll natürlich auch die Bevölkerung.

Viel Luft nach oben bei Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen 

Damit Linz in Sachen Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnimmt, muss aber vor allem eines endlich geschehenen: Die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen. Gerade beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs und des Radverkehrs haben wir hier viel Luft nach oben. Zusätzlich sind Aktionspläne nötig, um die um die bereits eingetretenen und unabwendbaren Folgen der Klimakrise zu bewältigen. Eine ganz zentrale Bedeutung hat dabei das Grün in der Stadt: Sowohl, wenn es um den Klimaschutz geht, als auch im Rahmen von Aktionsplänen gegen die Hitze, ist ein dichtes Innenstadt-Grün unverzichtbar. Pflanzen sind natürlich Klimaanlagen und nehmen Co2 auf. Der Schutz und Ausbau unserer Grün-und Parkflächen muss daher oberste Priorität haben.



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