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am 8. February

Umstrittenes Bauvorhaben am Freinberg: Sind die Interessen privater Investoren wichtiger als die der Linzerinnen und Linzer?

Eva Schobesberger - Aktuell um eine Facette reicher ist ein umstrittenes Bauvorhaben am Freinberg. Trotz einer negativen Stellungnahme des Naturschutzes soll der Minigolfplatz auf dem Freinberg Wohnungen weichen.

Das betreffende Grundstück ist Teil eines zusammenhängenden großen Erholungsgebietes für die Linzerinnen und Linzer. Der Grünzug wirkt außerdem ausgleichend auf das lokale Klima, die Durchlüftung der Stadt und ist außerdem für die Frischluftentstehung von Bedeutung. Entsprechend negativ ist der Naturschutz-Befund, der jetzt offenbar vom Tisch gewischt werden soll. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass momentan in unserer Stadt die Interessen von privaten Investoren wichtiger genommen werden als die der Linzerinnen und Linzer. ​

Wo bislang Minigolf gespielt worden ist, soll künftig gebaut werden.

Bis vor kurzem war die Fläche, die der Schulverein des Aloisianums vermarkten möchte, noch im regionalen Raumordnungsprogramm als besonders geschützte Grünfläche ausgewiesen. Durch das neue Raumordnungsprogramm des Landes ist die Fläche am Freinberg unter heftiger Kritik im vergangenen Jahr aus dem speziellen Schutz herausgelöscht worden. 

Was diese Aufweichung des Naturschutzes für Folgen hat, wird nun immer deutlicher. Der Linzer Grüngürtel verschwindet somit Stück für Stück. Die Bebauung dieses Grundstücks zerstört wichtigen Naherholungsraum und wirkt sich auf die Durchlüftung der Stadt und somit auf unser aller Lebensqualität negativ aus. 

Es sollte klar sein, dass die Fläche im Grünzug bleibt und für eine Bebauung nicht in Frage kommt. Die Argumente des Naturschutzes leichtfertig abzutun, ist eine Absage an die Zukunft der Stadt und daher nicht zu akzeptieren.


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