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am 28. Juni 2013

Umgesetzt: Grüne Umweltpolitik wirkt

Eva Schobesberger - Viele Maßnahmen wurden von Eva Schobesberger im Umweltbereich verwirklicht. Hier eine Auswahl.

Öffi-Jahreskarte seit juli 2013 um über 100 Euro günstiger!

​Durch die Förderung der Stadt Linz zugunsten der Umwelt kostet die Jahreskarte seit Juli 2013 für ein Jahr nur mehr 285 Euro und ist damit 2015 durch die zusätzliche Kompensierung der Indexanpassung der Jahresnetzkarte um genau 123 Euro günstiger. Das Linzer Umweltticket ist damit im österrreichweiten Vergleich die günstigste Jahreskarte aller Landeshauptstädte.

Durchgesetzt hat diese Vergünstigung des Öffentlichen Verkehrs die Umweltstadträtin der Grünen Linz. Schon nach einem Jahr gab es bereits eine Steigerung von 60% bei den Jahresnetzkarten-BesitzerInnen.

Mit dem Umweltticket haben die Grünen Linz eine Erfolgsgeschichte geschrieben: Dass sich die Nachfrage so entwickelt und die Zahl der JahreskartenbesitzerInnen so deutlich steigt, zeigt, dass die Menschen bereit sind auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Es ist ein Beleg dafür, dass die Zukunft in der Attraktivierung und auch im Ausbau des Öffentlichen Verkehrs liegt. Langfristig profitieren alle davon: die LinzerInnen, die in einer lebenswerten Umgebung wohnen und die, die kostengünstig flächendeckend mobil sein können.

Eingeführt: Energieeffizienzprogramm für Linz

​Unter Federführung von Umweltstadträtin Eva Schobesberger startete im Jänner 2011 das „Linzer Energieeffizienz-Programm“ (LEEP): In den letzten Jahren wurde intensiv die Energienutzung in der Stadt und ihren Unternehmungen analysiert. Darauf aufbauend wurden konkrete Maßnahmen zur effizienten Energienutzung erarbeitet. Der im Gemeinderat im Frühjahr 2015 beschlossene Katalog umfasst hunderte Maßnahmen für die maßgeblichen energieverbrauchenden Gebäude und Einrichtungen der gesamten Unternehmensgruppe Linz.

Teil der Strategie sind u. a der weitere Ausbau des Anteils an erneuerbaren Energieträgern, verstärkt durch die Installation von Solar- und Photovoltaikanlagen auf großen Dachflächen öffentlicher Gebäude. Darüber hinaus werden zum Ziel der Energieeinsparung eigene Energiemanagementsysteme in den Bereichen der Unternehmensgruppe Linz eingeführt. Bei neuen und sanierten Gebäuden sowie bei Ausschreibungen werden klare energietechnischen Standards festgelegt und damit genauestens auf geringen Heizbedarf sowie geringen Kühlbedarf geachtet.

In Summe gibt es über 700 Einzelmaßnahmen, die bei ca. 130 Objekten zu einer energietechnischen Verbesserung der Gebäude beitragen werden. Das Energieeffizienzprogramm hilft damit beim Sparen in der Stadt. Durch Investitionen von ca. 1,7 Millionen Euro können jährlich ca. 570.000 Euro an Energiekosten eingespart werden. Allein bis 2020 ist es somit möglich die Energiekosten um ca. 3 Millionen Euro zu reduzieren.

Hochwasserschutz: Traundamm und Magerbach

Im September 2014 wurde ein langjähriges Kapitel rund um den Hochwasserschutz im Süden von Linz - Traunausiedlung/Linz-Kleinmünchen – abgeschlossen - zur großen Freude für die unmittelbar betroffenen ca. 400 BewohnerInnen mit angrenzender Kleingartensiedlung, die in den letzten Jahren immer wieder von Überschwemmungen heimgesucht wurden.

Die Revitalisierung des Magerbachs in ein funktionstüchtiges, ständig Wasser führendes Gerinne wurde im Jänner 2015 im Gemeinderat auf Grünes Bestreben beschlossen. Im Februar 2015 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, damit der Zustand von vor rund 30 Jahren wieder hergestellt wird. Damals fiel das Bachbett im Zuge der Errichtung des Kraftwerkes Kleinmünchen trocken. Die Arbeiten erstreckten sich von der Holzbrücke über den Oberwasserkanal auf Höhe der Kleingartenanlage Auwiesen bis zum Auslauf unterhalb des Kraftwerkes Kleinmünchen. Die Bauarbeiten rund um den Magerbach sind nun abgeschlossen. Die begleitende Uferbepflanzung erfolgt im Oktober. Jetzt fließt erstmals seit 30 Jahren wieder Wasser durch den Magerbach!
Mit der vorgesehenen Revitalisierung mit Kosten in Höhe von fast zwei Millionen Euro kommt die Stadt Linz AnrainerInnen-Wünschen nach, die in einer eigens durchgeführten BürgerInnenbefragung bekräftigt worden sind.

Linz ist Energiespargemeinde

2012 beschloss der Gemeinderat auf Grüne Initiative einstimmig die Teilnahme der Stadt am Förderprogramm des Landes OÖ. für „Energiespargemeinden“. Die Unterstützung der Finanzierung der externen Expertise durch das Land Oberösterreich ermöglicht es nun unter anderem, einen konkreten Maßnahmenkatalog für das LEEP zu erarbeiten.

Umgesetzt: BürgerInnen-Kraftwerke für Linz

Im Juni 2011 startete die Linz AG als erster Energieversorger mit Unterstützung von Umweltstadträtin Eva Schobesberger und Energielandesrat Rudi Anschober die Errichtung von Sonnenschein-Kraftwerken. Die Initiative war ein voller Erfolg, nach wenigen Tagen war die Aktion dreifach überzeichnet und wurde daher fortgesetzt und erweitert. Insgesamt wurden 1500 sogenannte „Sonnenscheine“ ausgegeben. Damit sind vorerst die Kapazitäten geeigneter Standorte auf LINZ AG-eigenen Gebäuden ausgeschöpft. Die erworbenen Solarpaneele werden sukzessive installiert, denn der erzeugte Strom soll direkt vor Ort verbraucht werden.

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