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am 13. April

Rechnungshof-Bericht bringt Rückenwind für Verbesserungen der Luft

Eva Schobesberger - Der heute veröffentlichte Landes-Rechnungshofbericht bringt Rückenwind für eine konsequente Umweltpolitik. Die Feststellungen des Rechnungshofes zeigen, dass es rasch Verbesserungen zum Schutz der Gesundheit und der Lebensqualität der LinzerInnen braucht. Ich hoffe, dass das jetzt auch zur Umsetzung von Maßnahmen führt.

Nach wie vor werden in Linz die von der EU vorgegebenen Stickoxid-Grenzwerte von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten. Eine zentrale Empfehlung des Rechnungshofes lautet daher: „Das Land sollte im Ballungsraum Linz wirksame verkehrsmindernde Maßnahmen samt den entsprechenden ressortübergreifenden Begleitmaßnahmen beschließen, um den Zeitraum der Nichteinhaltung der Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit so kurz wie möglich zu halten.“

​Deshalb muss der öffentliche Verkehr konsequent Vorrang bekommen. Davon profitieren alle. Dringender Handlungsbedarf besteht vor allem beim öffentlichen Verkehr über die Stadtgrenzen hinaus. Das Land muss hier endlich Tempo machen und in den weiteren Ausbau des Angebotes investieren sowie die Attraktivierung vorantreiben. Aber auch im Stadtgebiet haben wir bei der sanften Mobilität noch Luft nach oben, insbesondere was den Ausbau des Radverkehrs betrifft.

Schließlich zeigen die Erfahrungen, dass die Menschen bei attraktiven Angeboten umsteigen. Vorzeigebeispiel ist dabei die Erfolgsgeschichte des Umwelttickets. Circa 12.900 LinzerInnen besitzen mittlerweile die vergünstigte Öffi-Jahreskarte. Das sind mehr als doppelt so viele, als vor der Einführung des Umwelttickets im Juli 2013​​.


 


 


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