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am 26. November

Maßnahmenpaket für die Linzer Luft ist ein erster Schritt – weitere müssen folgen

Eva Schobesberger - Maßnahmen zur Reduktion der Stickstoffdioxidbelastung haben heute VertreterInnen des Land Oberösterreich und der Stadt Linz präsentiert. „Die vorgelegten Pläne sind ein erster wichtiger Schritt. Es müssen aber konkrete Schritte zur Umsetzung folgen, wenn eine Einhaltung der Grenzwerte erreicht werden soll. Es geht um unsere Gesundheit und auch darum, Strafzahlungen an die EU zu vermeiden.

Nach wie vor ist der motorisierte Individualverkehr Hauptverursacher für die zu hohen Stickstoffdioxid-Werte im Linzer Stadtgebiet. Deshalb muss der öffentliche Verkehr konsequent Vorrang bekommen. Handlungsbedarf besteht hier auch über die Stadtgrenzen hinaus. Maßnahmen wie etwa die Einführung von Busschleusen an den Linzer Einfahrtsstraßen und die Umrüstung von Taxis auf E-Fahrzeuge müssen rasch realisiert werden. 

Stadt, Land und Bund müssen hier Tempo machen und in den weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrsangebotes investieren. Mehr als tausend Millionen Euro sind in nächster Zukunft für Autobahnprojekte in Linz vorgesehen. Mit diesem Geld könnte die 2. Schienenachse fast vier Mal errichtet werden.

Luft nach oben haben wir bei einer umweltgerechten Verkehrspolitik aber auch im Stadtgebiet. Das betrifft neben der zweiten Schienenachse ganz besonders den Ausbau des Radverkehrs. Hier braucht es dringend Maßnahmen, um das Radfahren in unserer Stadt attraktiver zu machen und dadurch mehr Menschen zum Umstieg zu motivieren.







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