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am 16. April

Linzer Luft: Maßnahmenpaket rasch umsetzen

Eva Schobesberger - Ein konkretes Maßnahmenpaket zur Reduktion der Stickstoffdioxidbelastung hat heute Umweltlandesrat Anschober der Oberösterreichischen Landesregierung vorgelegt. Mit dem Rechnungshofbericht ist einmal mehr klar dargelegt, dass es dringend die Umsetzung umweltgerechter Verkehrspolitik braucht, um die EU-Grenzwerte einzuhalten.

Das gilt ganz besonders, wenn Umweltzonen verhindert werden sollen. Schließlich stehen Strafzahlungen im Raum. Vor allem geht es bei der Einhaltung von Grenzwerten aber um unsere Gesundheit. 

Nach wie vor ist der motorisierte Individualverkehr Hauptverursacher für die zu hohen Stickstoffdioxid-Werte im Linzer Stadtgebiet. Deshalb muss der öffentliche Verkehr konsequent Vorrang bekommen. Handlungsbedarf besteht hier vor allem über die Stadtgrenzen hinaus. Gut vorstellen kann ich mir dabei etwa die Einführung von Busschleusen an den Linzer Einfahrtsstraßen und die Umrüstung von Taxis auf E-Fahrzeuge. Das Land muss hier endlich Tempo machen und in den weiteren Ausbau des Angebotes investieren sowie die Attraktivierung vorantreiben.

Erfolgsgeschichte Linzer Umweltticket  

Dass die Menschen auf andere Angebote umsteigen, wenn diese entsprechend attraktiv sind, zeigen bereits umgesetzte Maßnahmen. Vorzeigebeispiel ist dabei das Linzer Umweltticket. „Circa 12.900 LinzerInnen besitzen mittlerweile die vergünstigte Öffi-Jahreskarte. Das sind mehr als doppelt so viele, als vor der Einführung des Umwelttickets im Juli 2013“, informiert Schobesberger.        

Aber auch im Stadtgebiet haben wir Luft nach oben, wenn es um umweltgerechte Verkehrspolitik geht. Das betrifft ganz besonders den Ausbau des Radverkehrs. Hier braucht es dringend Maßnahmen, um das Radfahren in unserer Stadt attraktiver zu machen und dadurch mehr Menschen zum Umstieg zu motivieren.

 


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