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am 26. März

Klimafonds für Klimamaßnahmen: Kühlung von Häusern und Straßen zum Schwerpunkt machen

Eva Schobesberger - Seit eineinhalb Wochen steht das öffentliche Leben in Österreich nahezu still – wie lange die aktuellen Maßnahmen aufrecht bleiben müssen, kann derzeit noch niemand seriös beantworten. Klar ist aber, dass der Sommer und somit auch die Hitze vor der Tür steht.

Ab wann sich die LinzerInnen heuer in den Freibädern, an der Donau oder an Badeseen abkühlen werden können, ist völlig unklar. Deshalb sind Maßnahmen zur Kühlung der Stadt und der Wohnhäuser dringend nötig, etwa durch die Beschattung von Häusern, die Kühlung von Straßenzügen und den Ausbau der Begrünung in der Stadt. 

Die Hitzesommer der vergangenen beiden Jahre sind wohl vielen von uns noch im Gedächtnis. Zu erwarten ist, dass wir uns auch in diesem Jahr auf Hitzewellen mit Temperaturen weit jenseits der 30 Grad und Tropennächte mit Temperaturen von mehr als 20 Grad einstellen müssen. Gerade im eigenen Zuhause lassen sich Hitzeperioden oft besonders schwer aushalten. Davor gilt es die BewohnerInnen zu schützen, gerade bei älteren Menschen, die ohnehin schon Covid-19-RisikopatientInnen sind, kann es sonst zu gesundheitlichen Problemen kommen.

Aufenthaltsqualität im eigenen Umfeld auch im Sommer sicherstellen 

Deshalb schlägt die Umweltstadträtin vor, im städtischen Klimafonds einen Corona-Schwerpunkt zu setzen. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Förderung von Außenbeschattungen von Gebäuden durch Markisen oder Rollos gelegt werden. Zusätzlich sind Maßnahmen zur Kühlung der Straßenzüge nötig. Wenn die Menschen nicht aus ihren Wohnungen bzw. aus ihrem gewohnten Umfeld können, ist es besonders wichtig, dass dort eine gute Aufenthaltsqualität herrscht. Da der Sommer vor der Tür steht ist es nun umso wichtiger rasch zu handeln und sicherzustellen, dass die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Schließlich ist nicht klar, ob wir bereits im Sommer unser gewohntes Leben, inklusive Besuch von Freibädern oder Badeseen wieder in vollem Umfang aufnehmen können.


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