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am 19. September

Keine Privatisierung unseres Wassers: Ver­sor­gungssicherheit durch Überarbeitung von EU-Richtlinie nicht gefährden

Eva Schobesberger - Jederzeit genügend sauberes Wasser zur Verfügung zu haben, trägt wesentlich zur Lebensqualität in unserem Land bei. Im Zuge der Überarbeitung der EU-Trinkwasserrichtlinie droht eine Verschlechterung für die VerbraucherInnen bzw. ein Sinken der Qualität. Wenn es um unser Wasser geht, darf es keine Kompromisse geben. Die Versorgungssicherheit muss in bester Qualität aufrecht bleiben.

Verbesserungen im Sinne der österreichischen Situation hat bereits der Umweltausschuss auf EU-Ebene vorgeschlagen. Auch das Parlament hat die Möglichkeit, den Vorschlag der Kommission noch abzuändern, die Abstimmung erfolgt voraussichtlich am 22. Oktober. Im Interesse unserer Trinkwasserversorgung ersuchen wir die österreichischen EU-Abgeordneten per dringlichem Gemeinderatsantrag, keinen Änderungen zuzustimmen, die eine Liberalisierung oder gar Privatisierung im Trinkwassersektor vorantreiben“, so Schobesberger. Daher ersuchen wir die ParlamentarierInnen folgende Punkte zu berücksichtigen: 

  • dem Vorschlag des Umweltausschusses vom 11.9.2018 folgen und Ausnahmen für kleinste und kleine Wasserversorger zulassen. 

  • keinen Änderungsanträgen zustimmen, die eine Liberalisierung oder gar Privatisierung des Trinkwassersektors vorantreiben.

  • keinen Änderungsanträgen zustimmen, die die strenge Kontrollverpflichtung von Mikroplastik aus der Richtlinie streichen

  • keinen Änderungsanträgen zuzustimmen, die den Ort der Risikobewertung von der „Hausinstallation“ auf die „Inneninstallation“ ändern.

  • keinen Änderungsanträgen zuzustimmen, die die Kosten nach einer Verunreinigung von Trinkwasser von den Verursachern auf die Wasserversorger übertragen.





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