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am 8. August

Erfolgreiches Linzer Umweltticket auch für PendlerInnen einführen!

Eva Schobesberger - Der deutsche Dieselskandal gerät nicht aus den Schlagzeilen und hat auch Auswirkungen auf den Großraum Linz. Klar ist, dass es gelingen muss, mehr Menschen zum Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen. Ein erster wichtiger Schritt wäre deshalb das erfolgreiche Umweltticket für den öffentlichen Verkehr auszuweiten und auch außerhalb der Linzer Stadtgrenzen anzubieten.

Deutlich verbessert hat sich die Linzer Luft in den vergangenen Jahrzehnten. Probleme bereiten aber nach wie vor die Stickoxide, bei denen es immer wieder zur Grenzwertüberschreitungen kommt. Hauptverursacher dafür ist der motorisierte Individualverkehr. Im Sinne der Gesundheit der BürgerInnen und um drohende Strafzahlungen an die EU zu vermeiden, braucht es eine Stärkung des öffentlichen Verkehrs. Durch eine vergünstigte Jahreskarte nicht nur für LinzerInnen sondern auch für PendlerInnen, sowie einem Ausbau des öffentlichen Verkehrs würden mehr Menschen das eigene Auto stehen lassen und stattdessen auf Bus und Bahn umsteigen.

Wie sehr die vergünstigte Linzer Jahreskarte angenommen wird, zeigen die Zahlen. 11.873 Umwelttickets sind derzeit im Umlauf. Zum Vergleich: Im Juni 2013 hatten 5413 LinzerInnen eine Jahreskarte besessen. Somit hat sich die Zahl mehr als verdoppelt.  ​

Dass bei der Zahl der Öffi-NutzerInnen dringender Aufholbedarf gegeben ist, beweisen folgende Zahlen. Im Großraum Linz fahren 17 Prozent der PendlerInnen mit Bus, Straßenbahn oder Zug in die Arbeit bzw. nach Hause. In anderen Städten liegt dieser Wert bei mehr als 40 Prozent. Deshalb ist es dringend notwendig, Geld in den Ausbau der Öffis zu stecken und nicht in Steinzeit-Projekte wie die A26-Autobahn mitten durch unsere Stadt zu investieren. Es braucht eine in die Zukunft gerichtete Politik, die die Umwelt und die Gesundheit der Menschen in den Mittelpunkt stellt.


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