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am 12. September

Bürgermeister beklagt fehlende Finanzierung der 2. Schienenachse und trägt gleichzeitig Geld für Autobahn nach Wien

Eva Schobesberger - Die für Linz so wichtige 2. Schienenachse steht weiterhin auf dem Abstellgleis. Bürgermeister Klaus Luger beklagt die fehlende Finanzierung der 2.Schienenachse. Gleichzeitig tragen Bund und Land Millionen für eine Autobahn nach Wien, anstatt vom Bund Geld für unsere Öffis einzufordern.

Mit 100 Millionen Euro wollen sich Stadt und Land am Westring beteiligen. Alleine mit dem Autobahngeld, das Stadt und Land nach Wien überweisen, ließe sich fast die Hälfte der 2. Schienenachse finanzieren. Die Leidtragenden sind wir alle, die weiter die schlechte Luft in unserer Stadt atmen müssen​. 

Laut ASFINAG sollen alleine das Autobahnprojekt A26 sowie die Bypassbrücken bei der Voestbrücke, die gerade errichtet werden, insgesamt 838 Millionen Euro kosten. Um dieses Geld könnte man drei Straßenbahnachsen in unserer Stadt bauen. Hier nicht eingerechnet ist die geplante Autobahnschneise im Osten der Stadt oder andere Straßenbauprojekte im Großraum Linz. Dann zu behaupten, Linz wäre keine Auto-Stadt geht einfach an den Tatsachen vorbei.  

Obwohl wir in Linz nach wie vor unter schlechter Luft leiden, hält man beharrlich an der autozentrierten Verkehrspolitik der vergangenen Jahrzehnte fest. Wir brauchen einen Ausbau der Öffis, die 2. Schienenachse, eine radfahrfreundliche Planung, Busschleusen und vieles mehr, aber sicher keine weiteren Autobahnprojekte, die mitten durch unsere Stadt führen und eine zusätzliche Belastung für Mensch und Umwelt bedeuten. 

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