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am 13. Februar

Bäume im Krankenhaus-Park weichen Gebäude für Uni-Klinik: Info der AnrainerInnen und Konzept zum Baumschutz nötig

Ursula Roschger - Sowohl für PatientInnen als auch für BesucherInnen ist der Park des früheren AKh eine wichtige Grün- und Naherholungsfläche. Durch ein Bauvorhaben des Kepler-Universitäts-Klinikums (KUK) ist nun ein beträchtlicher Teil des Parks gefährdet. Hinzu kommt, dass nicht nur für das Gebäude, sondern angeblich auch für eine Baustellenfläche Bäume gefällt werden müssen.

Die KUK-Verantwortlichen sind gefordert, umgehend über das Projekt zu informieren und dafür Sorge zu tragen, dass nicht ein Baum mehr als für den Bau unbedingt nötig gefällt wird. 

Obwohl die Bäume im Park des Med Campus III – so der mittlerweile offizielle Name des AKh – gesund sind, müssen diese aufgrund des Bauvorhabens gefällt werden. Das hat der Gemeinderat beschlossen, die Grünen haben damals nicht zugestimmt. Besonders drastisch sind die Auswirkungen für die Umwelt in einem Naturschutzgutachten der Stadt aufgelistet. Darin ist klar nachzulesen, dass die Parkflächen und der Baumbestand durch die beabsichtigten Veränderungen verloren gehen und keine relevante Grünfläche mehr übrig bleibt.

Wenn durch eine Manipulationsfläche für Bauarbeiten noch zusätzliche Teile der Grünfläche verschwinden als für das Gebäude benötigt werden, dann ist das nicht zu akzeptieren. Hier gibt es sicher bessere Lösungen. Die Devise muss sein, dass so viel als möglich des Altbestandes bestehen bleibt.

Baumbestand war bereits vor Jahren massiv bedroht

Nicht zum ersten Mal sind Teile des Krankenhaus-Parks durch ein Bauvorhaben akut gefährdet. Bereits vor einigen Jahren hätten Bäume für den Bau einer Tiefgarage gefällt werden sollen. Durch massive Proteste der Grünen gemeinsam mit den AnrainerInnen gelang es damals, die meisten Bäume zu erhalten. Nun mehren sich die Anzeichen, dass auch dieser Bereich des Parks zerstört wird. Damit zeigt sich einmal mehr, wie ernst die politischen Bekenntnisse zum Schutz unserer Bäume zu nehmen sind.

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