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am 12. Juni

Autobahnschneise durch Ebelsberg verschärft die Luftprobleme

Eva Schobesberger - Obwohl die Luftwerte in Linz weiterhin über den Grenzwerten liegen, treibt das Land die Pläne für eine Autobahnschneise durch Ebelsberg voran. Durch die Ostautobahn wird nicht nur die Lebensqualität vieler BewohnerInnen im Linzer Süden, sondern die Gesundheit von uns allen gefährdet.

Dass der Autoverkehr Hauptverursacher für die Stickstoffdioxid-Belastung in der Luft ist, ist unbestritten. Doch statt entsprechende Schritte zu setzen, um den Menschen attraktive und gut ausgebaute Alternativen zum Pkw anzubieten, soll nun eine weitere sogenannte Umfahrungsstraße entstehen, die nichts Anderes als eine Autobahn mitten durch die Stadt ist. Die Leidtragenden sind wir alle – angefangen von unseren Kindern bis hin zu älteren Menschen. Gleichzeitig werden mit der geplanten Trasse mitten durch Ebelsberg wichtige Natur- und Naherholungsgebiete wie der Schiltenbergwald zerstört.

Die Bemühungen, die Linzer Luft zu verbessern und somit teuren Strafzahlungen durch die EU zu entgehen, werden durch Vorhaben wie den Bau einer Ostautobahn jedenfalls mehr als nur konterkariert. Nur, wenn der Ausbau des öffentlichen Verkehrs jetzt endlich angegangen wird, können wir sicherstellen, dass die Luft zum Atmen nicht noch dicker wird und eine entsprechende Lebensqualität auch künftig gewährleistet ist.

Ausbau des Radverkehrs dringend notwendig

Handlungsbedarf besteht hier vor allem bei Öffi-Projekten über die Stadtgrenzen hinaus. Aber auch im Stadtgebiet haben wir Luft nach oben, wenn es um umweltgerechte Verkehrspolitik geht. Das betrifft ganz besonders den Ausbau des Radverkehrs. Hier braucht es dringend Maßnahmen, um das Radfahren in unserer Stadt attraktiver zu machen und dadurch mehr Menschen zum Umstieg zu motivieren.


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