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am 28. Dezember 2018

Auch bei der Silvesterfeier Rücksicht auf Umwelt und Mitmenschen nehmen

Ursula Roschger - Alle Jahre wieder werden Tausende Feuerwerkskörper zu Silvester in den Nachthimmel geschossen. Nicht vergessen werden sollte dabei jedoch, dass sich die Raketen schädlich auf die Umwelt und unsere Gesundheit auswirken. So stellt der Lärm vor allem für Ältere, Kranke, Kleinkinder und Tiere eine Belastung dar, dazu kommt die hohe Schadstoffbelastung in der Luft während der Silvesternacht.

Jedes Jahr erreichen die Feinstaubwerte zu Silvester den Jahreshöchstwert. ExpertInnen zufolge ist der zu Silvester erzeugte Feinstaub besonders gefährlich, da durch die Explosion sehr kleine Partikel entstehen. Der Qualm besteht teilweise aus giftigem Feinstaub, Schwefel und Schwermetallen –  die Schäden für die Atemwege sind meist nicht sofort spürbar. Die Gesundheitsbelastungen sind anhand der Luftmessungen klar belegbar. Auch unserer Gesundheit zuliebe, sollten wir deshalb zu Silvester Rücksicht nehmen. 

Zudem wissen bis heute viele BürgerInnen nicht, dass es im verbauten Gebiet nicht erlaubt ist, Feuerwerkskörper abzuschießen. Mittlerweile verboten ist zudem der Verkauf von sogenannten Blitzknallsätzen. Diese Auflagen sollen den Schutz vor Verletzungen durch Lärm und explodierende Knallkörper erhöhen. In den vergangenen Jahren war immer wieder zu beobachten, dass Schweizer Kracher auch im verbauten Gebiet in unmittelbarer Nähe von PassantInnen und feiernder Personen explodiert sind.

Die Folgen können drastisch sein: Jahr für Jahr müssen die Rettungskräfte BürgerInnen wegen Verletzungen an den Händen, Füßen, im Gesicht oder wegen Hörschäden versorgen. Unserer Gesundheit und unseren Mitmenschen zu liebe, sollten wir deshalb auch zum Jahreswechsel Rücksicht nehmen.


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