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am 28. Dezember 2017

Auch bei der Silvesterfeier Rücksicht auf Umwelt und Mitmenschen nehmen

Ursula Roschger - Feuerwerkskörper in den Nachthimmel zu schießen gehört zu Silvester wie der Christbaum zu Weihnachten. Nicht vergessen werden sollte dabei jedoch, dass sich die Raketen schädlich auf die Umwelt auswirken und der Lärm vor allem für Ältere, Kranke, Kleinkinder und Tiere eine Belastung darstellen kann. Etwas Rücksicht schadet daher auch beim Feiern nicht.

Bis heute wissen viele BürgerInnen nicht, dass es im verbauten Gebiet nicht erlaubt ist, Feuerwerkskörper abzuschießen. Mittlerweile verboten ist zudem der Verkauf von sogenannten Blitzknallsätzen. Diese Auflagen sollen den Schutz vor Verletzungen durch Lärm und explodierende Knallkörper erhöhen. In den vergangenen Jahren war immer wieder zu beobachten, dass Schweizer Kracher auch im verbauten Gebiet in unmittelbarer Nähe von PassantInnen und feiernder Personen explodiert sind.

Die Folgen können drastisch sein: Jahr für Jahr müssen die Rettungskräfte BürgerInnen wegen Verletzungen an den Händen, Füßen, im Gesicht oder wegen Hörschäden versorgen. Meist nicht sofort spürbar sind die Schäden für die Atemwege. ExpertInnen zufolge ist der zu Silvester erzeugte Feinstaub besonders gefährlich, da durch die Explosion sehr kleine Partikel entstehen. Der Qualm besteht teilweise aus giftigem Feinstaub, Schwefel und Schwermetallen. Die Gesundheitsbelastungen sind auch anhand der Luftmessungen mit den Schadstoffspitzen um Mitternacht klar belegbar. Auch unserer Gesundheit zuliebe, sollten wir deshalb zu Silvester Rücksicht nehmen.  

  


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