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am 5. Dezember

Zukunft der Wohnanlage Wimhölzel-Hinterland: Gespräche fortsetzen und keine übereilte Entscheidung treffen

Marie Edwige Hartig - Nach wie vor sind für die BewohnerInnen nicht alle Fragen zur Zukunft der Wohnanlage Wimhölzel-Hinterland im Franckviertel geklärt. Dennoch will die GWG morgen, Mittwoch, im Aufsichtsrat einen Beschluss für einen Neubau fassen.

​Warum die Entscheidung fixiert werden soll, obwohl die Gespräche mit den BewohnerInnen noch nicht abgeschlossen sind, ist unverständlich. Zeitdruck gibt es jedenfalls keinen, deshalb wird es zu den Plänen morgen keine Zustimmung seitens der Grünen geben.

Überlegungen, was mit der sanierungsbedürftigen Wohnanlage Wimhölzel-Hinterland passieren soll, stehen schon lange im Raum. Mit der Entscheidung noch ein paar Wochen zu warten, würde für die GWG daher keinen großen Unterschied machen, für die BewohnerInnen hingegen schon. Die Betroffenen hätten dadurch die Möglichkeit, die Gespräche mit der GWG abzuschließen und dabei die noch offenen Punkte abzuhandeln. Deshalb sprechen sich die Grünen Linz dafür aus, dass der GWG-Aufsichtsrat erst danach eine Entscheidung treffen sollte.

Schließlich wohnen viele der betroffenen Personen bereits seit Jahrzehnten in der Wohnanlage. Dass die Ungewissheit über ihre künftige Wohnsituation einige BewohnerInnen verunsichert, ist daher nachvollziehbar. Deshalb sind die Gespräche mit der GWG so wichtig, um Unklarheiten zu beseitigen, den Betroffenen die Ängste sowie die finanzielle Unsicherheit zu nehmen und gemeinsam mit ihnen Perspektiven zu entwickeln. Jetzt eine übereilte Entscheidung zu treffen, würde jedoch das Gegenteil bewirken.

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