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am 10. Februar

XXXLutz an der Donaulände ist Absage an die Interessen der AnrainerInnen und des Umweltschutzes

Klaus Grininger - Trotz der Umplanungen rund um das XXXLutz-Projekt hat sich eines nicht geändert: Der Standort an der Donaulände bleibt für den Bau eines Riesenmöbelhauses ungeeignet.

Auch wenn das Projekt den Gestaltungsbeirat nun passiert hat, die Interessen der AnrainerInnen und des Umweltschutzes bleiben die Verliererinnen des Bauvorhabens. Dieser zusätzliche Frequenzbringer bedeutet eine weitere Zunahme des Verkehrs und eine Verschlechterung der Luftsituation entlang der Donaulände. 

Während in Wien erste Möbelhäuser geplant werden, die ohne einen einzigen Parkplatz auskommen, soll in unserer Stadt an die Donau ein völlig überdimensionierter Möbelriese inklusive rund 1000 Parkplätzen hochgezogen werden. Wie sich das vor allem in den Nachmittagsstunden auf die ohnehin überlastete Verkehrssituation entlang der Donaulände auswirken wird, kann sich wohl jede/r ausrechnen. Daran ändern auch die heute von der Firma Lutz im Gestaltungsbeirat präsentierten Umplanungen nichts. Dadurch werden künftig nicht weniger Menschen in das Möbelhaus fahren. Es bleibt dabei, dass das Projekt für den Standort viel zu groß und entsprechend nicht geeignet ist.

Pläne könnten schon längst vom Tisch sein 

Dabei hätten die Pläne für das Möbelhausprojekt an der Donaulände schon längst vom Tisch sein können. So haben die Lutz-Verantwortlichen nach den Einwänden der städtebaulichen Kommission im Sommer ja angeboten, am bestehenden Standort beim Europaplatz neu zu bauen. Statt die Kritik der ExpertInnen ernst zu nehmen, hat der Bürgermeister das Bauvorhaben an der Donaulände in Geheim-Verhandlungen vorangetrieben und durch seine Wortmeldungen immer wieder klargestellt, dass ihn die Meinung von Fachleuten wenig interessiert. Zukunftstaugliche Stadtplanung sieht jedenfalls anders aus​.


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