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am 5. Dezember

Wie viele Wohnungen stehen in Linz tatsächlich leer? Freizeitwohnungspauschale soll Aufschlüsse geben

Sophia Hochedlinger - Die Nachfrage nach Wohnungen in Linz ist ungebrochen. Dennoch gibt es nach wie vor Leerstände. Die genaue Zahl kann nur geschätzt und nicht genau beziffert werden. Mit der Einhebung der Freizeitwohnungspauschale besteht die Möglichkeit, erstmals einen Überblick über die Zahl der leerstehenden Wohnungen in unserer Stadt zu bekommen. Daher beantragen wir im Gemeinderat eine Auswertung der Daten.

Bislang sind alle Versuche gescheitert, Näheres über die Zahl der leerstehenden Wohnungen in Linz zu erfahren. Nun bietet sich aber eine neue Chance. Möglich macht das die von der Stadt geplante Einhebung einer Freizeitwohnungspauschale. Von dieser neuen Gebühr betroffen sind vor allem Privatpersonen, in deren Wohnung länger als 26 Wochen pro Jahr kein Hauptwohnsitz gemeldet ist. Durch die neue Regelung müssen künftig auch SpekulantInnen einen Beitrag leisten, die Wohnungen leer stehen lassen anstatt sie zu vermieten. 

Gleichzeitig können die Daten wertvolle Hinweise über Wohnungen geben, die überwiegend nicht genützt werden. Um möglichst genaue Informationen zu sammeln wäre es sinnvoll, die gemeldeten Fälle nach Wohnungsgröße und den betroffenen statistischen Bezirken aufzuschlüsseln. Berichtet werden soll über die Details rund um die Einhebung der Freizeitwohnungspauschale im Infrastrukturausschuss – der Datenschutz muss dabei selbstverständlich gewahrt bleiben. 

Herauszufinden, wie viele Wohnungen tatsächlich nicht bewohnt werden ist aber ein erster wichtiger Schritt. Nur aufgrund dieser Fakten können Maßnahmen überlegt werden, wie es gelingen kann, dass Wohnungen wieder zu dem genutzt werden wozu sie da sind: nämlich zum Wohnen.



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