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am 2. Mai

Urfahraner Hauptstraße: Bür­ger­Innen­be­tei­li­gung verlief offenbar intransparent – rasche Aufklärung nötig

Klaus Grininger - In die Überlegungen, wie die Urfahraner Hauptstraße künftig gestaltet werden soll, mischt sich nun Kritik von Betroffenen. Aktuellen Medienberichten zufolge, sind Bedenken von AnrainerInnen nicht ernst genommen und Wirtschaftstreibende sowie ÄrztInnen wenig bis gar nicht eingebunden worden.

Der Eindruck, dass die von FPÖ-Stadtrat Hein und Neos-Klubobmann Potocnik gepriesene BürgerInnenbeteiligung intransparent abgelaufen ist, verstärkt sich immer mehr. Die Vorwürfe müssen rasch geklärt werden, damit der Neustart für die Hauptstraße nicht gleich zu Beginn ins Stottern gerät.

Dass die Situation im Urfahraner Zentrum verbesserungswürdig und eine Verkehrsberuhigung längst überfällig ist, darüber sind sich wohl alle einig. Über das Wie gehen die Meinungen aber auseinander. Offenbar stehen die Optionen zur Entwicklung der Hauptstraße – über die die AnrainerInnen derzeit abstimmen können –  im Widerspruch zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppen des BürgerInnen-Beteiligungsprozesses. 

Wenn diese Vorwürfe zutreffen, dann muss man sich schon die Frage stellen, ob die BürgerInnenbeteiligung nur pro forma gemacht worden ist. Es braucht einen ernsthaften Umgang mit den Sorgen der AnrainerInnen. 

Noch dazu, da eine Umgestaltung der Hauptstraße auch Auswirkungen auf andere Straßenzüge, haben wird. Deshalb müssen alle BürgerInnen, die in diesem Viertel wohnen oder arbeiten über die künftige Gestaltung des Urfahraner Zentrums mitreden können. Besonders von etwaigen Änderungen der Verkehrsströme betroffen sein könnte die Reindlstraße. Hier muss sichergestellt werden, dass die dortige Gleistrasse erhalten bleibt. Diese werden wir noch dringend brauchen, etwa für den Ausbau der Mühlkreisbahn und die dringend benötigte 2. Schienenachse. 



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