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am 11. Dezember 2018

Pläne für Ausbau der Raiffeisen-Zentrale müssen auf den Tisch

Klaus Grininger - Regelmäßig tauchen in den Medien Informationen über den Ausbau der Raiffeisen-Zentrale am Südbahnhofmarkt inklusive Absiedlung des Möbelriesen XXXLutz an die Donaulände auf. Spekulationen gibt es viele – der tatsächliche Stand der Dinge ist aber unklar. Daher müssen die Pläne für dieses Vorhaben schnellstmöglich auf den Tisch.

Wenn die Pläne für den geplanten Raiffeisen-Campus tatsächlich umgesetzt werden, bringt das große Auswirkungen auf das Stadtviertel mit sich. So ist unter anderem die Verlegung der Goethestraße im Gespräch. Die Entwicklung des Stadtteils darf nicht den Investoren überlassen werden. Hier ist die Stadt gefordert, die Fäden in der Hand zu halten und auch den zuständigen Infrastrukturausschuss einzubinden. 

Deshalb werden wir die Causa in der kommenden Ausschusssitzung zum Thema machen. Noch dazu, da sich im Umkreis der Raika-Zentrale ein Wohngebiet befindet. „Der Schutz der AnrainerInnen muss bei den Expansionsplänen der Raiffeisen daher oberste Priorität haben. Daher fordern wir eine rasche Einbeziehung der betroffenen BewohnerInnen in das Projekt. 

XXXLutz an der Donaulände verschärft Stau- und Luftprobleme 

Bedenklich ist die mit dem Umbau verbundene Absiedlung des XXXLutz an die Donaulände. Durch einen weiteren großen Frequenzbringer nahe des Hafens steigen Verkehrsaufkommen und Luftbelastung noch weiter. Obwohl der Bereich entlang der Donaulände bereits jetzt als Luftsanierungsgebiet gilt, werden die Menschen hier künftig noch mehr Schadstoffen ausgesetzt sein. Zusätzlich wird durch den Bau eines Möbelhauses der wichtige Lüftungskorridor Haselgraben beeinträchtigt.


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