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am 15. August

Nur Neubauten lösen Linzer Wohnungsproblem nicht: Grüne fordern Gesamtpaket und Erhebung von Leerständen

Marie Edwige Hartig - Die Nachfrage nach Wohnungen in der Landeshauptstadt ist nach wie vor ungebrochen. So sind aktuell rund 28.000 Menschen auf der Suche nach geeigneten vier Wänden. Dass die GWG derzeit rund 500 Wohnungen baut, ist wichtig, bleibt aber ein Tropfen auf dem heißen Stein. Um die Nachfrage langfristig befriedigen zu können, ist die Erarbeitung eines Gesamtpakets samt Erhebung der Leerstände nötig.

Der Trend, dass viele Menschen in Städten leben möchten, macht auch vor Linz nicht Halt und zeigt, dass die Landeshauptstadt eine attraktive Stadt ist. Die Frage ist, wie man auf die vielen Anfragen reagiert. Wenn der Bürgermeister ein Hochhausprojekt nach dem nächsten vorantreiben möchte, wird dadurch das Problem nicht gelöst, solange dabei lediglich das finanzielle Interesse von InvestorInnen im Mittelpunkt steht. 

Durch eine Stadtentwicklungspolitik auf Zuruf von InvestorInnen werden Wohnungen in Hochhäusern oft entsprechend teuer und sind daher für viele Menschen nicht leistbar. Die Folge ist, dass oftmals SpekulantInnen Wohnungen kaufen und diese dann teilweise leer stehen lassen.

Strategien für leistbaren Wohnraum gefragt  

So könnten bereits jetzt manche Menschen, die derzeit auf der Suche sind, in Linz einziehen, wenn endlich gegen die Leerstände in unserer Stadt vorgegangen und Maßnahmen ausgearbeitet würden, damit diese Einheiten wieder auf den Markt kommen. Um der Wohnungsspekulation auf Kosten der Menschen Einhalt zu gebieten, muss endlich ein Gesamtpaket auf den Tisch, in dem langfristige Strategien für leistbaren Wohnraum festgelegt werden.​

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