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am 4. September

Neustart beim Nestlé-Areal: Nutzen für die Menschen bei Entwicklung der Fläche in den Vordergrund rücken

Marie Edwige Hartig - Nach dem die Verhandlungen zwischen Investoren und der Stadt rund um die Entwicklung des Nestlé-Areals laut eines Medienberichtes gescheitert sind, muss die Chance genutzt werden, die Fläche im Sinne der Menschen und des Gemeinwohls zu nutzen. Wir wollen nicht, dass die Stadt den Investoren das Feld überlässt, sondern auch die Bedürfnisse der BewohnerInnen im Viertel berücksichtigt werden.

Mit der Entwicklung des rund 17.000 Quadratmeter großen Nestlé-Areals hat sich auch die städtebauliche Kommission befasst, die laut Zeitungsbericht von Wohnbau in diesem Bereich abrät. Bei der Entscheidungsfindung der städtebaulichen Kommission wäre mehr Transparenz wünschenswert.

 Dennoch bietet es sich an, wichtige Lücken im Infrastruktur-Bereich zu schließen. Unter anderem wird im Franckviertel dringend ein Postpartner benötigt, der auf dem Gelände Platz finden könnte. Zusätzlich muss das Stadtklima im Fokus bei der künftigen Nutzung der Fläche stehen. Die Entwicklung des Nestlé-Areals darf nicht zur Entstehung weiterer Hitzeinseln in der Stadt führen. Deshalb braucht es einen Klimaplan und Maßnahmen zur Entspannung des Stadtklimas, etwa durch eine entsprechende Begrünung, Durchlüftung und ökologische Bauweise.

Um eine zukunftsorientierte Entwicklung des Nestlé-Areals sicherzustellen, bei der die Interessen der Investoren nicht an erster Stelle stehen, fordern die Grünen Linz die Formulierung folgender  Grundsätze, die für die Gestaltung des Geländes Voraussetzung sind und als Vorgaben für potentielle Investoren dienen.

  • Die Einbeziehung der BürgerInnen, inklusive des Stadtteilzentrums im Franckviertel, bei der Planung zur Neugestaltung des Nestlé-Areals 

  • Die Einrichtung eines Postpartners

  • Die Schaffung kostenloser Begegnungsräume für die BewohnerInnen im Umfeld

  • Die Einplanung eines attraktiven öffentlichen, frei zugänglichen, begrünten Freiraumes ohne Konsumzwang 

  • Die Erstellung eines Klimaplanes für die Neugestaltung des Areals, d.h. die Vermeidung der Schaffung weiterer Hitzeinseln und eine Sammlung an Maßnahmen zur Entspannung des Stadtklimas (Durchlüftung, Begrünung, ökologische Bauweise etc.)


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