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am 21. November 2018

Nein zu Weinturm-Hochhaus ist erfreulich: AnrainerInnen müssen in Bauvorhaben mehr mit eingebunden werden

Klaus Grininger - SPÖ und FPÖ haben die Notbremse gezogen und den Plänen für den Weinturm eine Absage erteilt. Dass mitten im Urfahraner Zentrum nicht noch ein Hochhaus in den Himmel wächst, ist dem Einsatz der BürgerInnen zu verdanken. Zu dem Ergebnis, dass der Standort ungeeignet ist, hätte man aber schneller kommen können, wenn die AnrainerInnen von Beginn an in die Planungen mit einbezogen worden wären.

75 Meter hätte der Weinturm in der Kaarstraße in den Himmel wachsen sollen, die Lebensqualität für die AnrainerInnen hätte sich somit deutlich verschlechtert. Dass das Projekt nun gestoppt wird bestätigt auch unsere Kritik an dem Bauvorhaben. Statt eines Hochhauswildwuchses braucht es eine gesamtheitliche stadtplanerische Entwicklung des Areals rund um den Mühlkreisbahnhof. 

Bedenklich ist jedoch, dass sich Menschen in unserer Stadt erst dann Gehör verschaffen, wenn es zu Protesten und der Gründung von BürgerInnen-Initiativen kommt. Das ist ein klarer Auftrag an die Stadtplanungspolitik, die Betroffenen künftig besser in Bauvorhaben in der Nachbarschaft einzubinden. Ziel muss es sein, dass AnrainerInnen ein Mitspracherecht haben, sobald die Planungen konkret werden.

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