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am 4. Juni

Leistbarer Wohnraum darf kein Luxus werden: Grüne fordern fünf Maßnahmen zur Entlastung der MieterInnen

Sophia Hochedlinger, Marie Edwige Hartig - Immer tiefer müssen die LinzerInnen in die Tasche greifen, um ihr Grundrecht auf Wohnraum überhaupt finanzieren zu können. Es kann nicht sein, dass eine leistbare Wohnung für immer mehr Menschen zu einer wirtschaftlichen Existenzfrage wird, während die Stadtpolitik dabei zusieht.

Möglichkeiten steuernd einzugreifen gibt es genügend – angefangen von der Vermeidung von Leerständen bis hin zum Ende des Ausverkaufs der städtischen Liegenschaften. Und während Städte wie Innsbruck längst ihre Verantwortung für die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum erkannt haben, ist in Linz die Stadtplanungspolitik in erster Linie auf die Profitinteressen privater Investoren und weniger auf das Gemeinwohl ausgerichtet. Zulasten der Mehrheit wird hier der falsche Weg zugunsten einiger weniger Vermögender eingeschlagen. Damit die Mietkosten nicht noch weiter in die Höhe schießen, fordern die Grünen Linz die Umsetzung folgender Maßnahmen: 

  • Leerstände erheben und beseitigen  

  • Vergabe von Baugründen nur noch auf Basis von Baurechtsverträgen

  • Ausverkauf der städtischen Liegenschaften stoppen und vermehrt Grundstücke für gemeinnützigen Wohnbau ankaufen

  • Grundstücke nur an jene Interessenten, die leistbare Wohnungen errichten wollen 

  • Senkung der Errichtungskosten durch Reduktion der Stellplätze in Wohnanlagen  

Mit unseren Vorschlägen wollen wir ein stabiles Fundament legen, damit bezahlbarer Wohnraum nicht zum Luxus wird und die Menschen qualitative Wohnungen vorfinden, die sich auch bezahlen lassen.


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