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am 17. Mai

Hauptstraße: Bür­ger­Innen­be­tei­li­gung missglückt – Breite Akzeptanz für weitere Entwicklung sicherstellen!

Klaus Grininger - Eine BürgerInnenbeteiligung, die viele verärgerte Beteiligte hinterlässt: Das ist das Fazit des Prozesses zur Entwicklung der Urfahraner Hauptstraße. Eine Verkehrsberuhigung der Hauptstraße ist notwendig und wichtig. Wie es sein kann, dass ein breit angelegter BürgerInnenbeteiligungs-Prozess so viel Unmut zur Folge hat, gilt es kritisch zu hinterfragen.

Eine BürgerInnenbeteiligung, die mehr Verärgerung auslöst als sie bringt, hat es in dieser Form wohl noch selten gegeben. Dass man es nie allen recht machen kann, ist auch klar. Bei dem von FPÖ-Stadtrat Hein und Neos-Klubobmann Potocnik aufgesetzten Prozess ist aber offenbar vieles schief und intransparent abgelaufen. Klar ist, dass die Sorgen der AnrainerInnen ernst genommen und die Gesamtentwicklung des Stadtteils vorangetrieben werden muss.  

Bereits in den vergangenen Wochen hat es um die nun abgeschlossene Befragung Unmut gegeben. So sind die Abstimmungsmöglichkeiten zur Entwicklung der Hauptstraße offenbar im Widerspruch zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppen des BürgerInnen-Beteiligungsprozesses gestanden. Wenn diese Vorwürfe zutreffen, dann muss man sich schon die Frage stellen, ob die BürgerInnenbeteiligung nur pro forma gemacht worden ist.

Gleistrasse in der Reindlstraße muss erhalten bleiben 

Dabei sind sich prinzipiell wohl alle einig, dass die Situation im Urfahraner Zentrum verbesserungswürdig und eine Verkehrsberuhigung längst überfällig ist. Das zeigt auch das Ergebnis der Befragung. Dabei hat sich die Mehrheit der TeilnehmerInnen dafür ausgesprochen, die Hauptstraße in eine FußgängerInnenzone umzuwandeln. So wünschenswert eine Verkehrsberuhigung ist, gilt es dennoch zu bedenken, dass eine Umgestaltung der Hauptstraße Auswirkungen auf andere Straßenzüge haben wird. 

Deshalb braucht es Maßnahmen, damit künftig nicht der gesamte Verkehr durch die Nebenstraßen fließt. Speziell in der Reindlstraße muss sichergestellt werden, dass die dortige Gleistrasse erhalten bleibt. Diese werden wir für die 2. Schienenachse und den Ausbau der Mühlkreisbahn noch dringend brauchen.


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