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am 29. Oktober

Grüner Einsatz und Widerstand der AnrainerInnen schützen Pöstlingberg vor weiterer Verbauung

Klaus Grininger - Der Protest hat sich wahrlich gelohnt! Soeben hat der Gemeinderat die Notbremse gezogen und einstimmig das Naherholungsgebiet am Pöstlingberg vor einer weiteren Verbauung geschützt. „Gratulation an die AnrainerInnen. Ihr Einsatz hat es möglich gemacht, dass der Grüngürtel nicht weiter angeknabbert wird. Damit hat sich auch unser jahrelanger Einsatz zum Schutz unserer Grünflächen bezahlt gemacht.

Mehr als 80 Einwendungen haben die BewohnerInnen gegen das geplante Wohnbauvorhaben nahe der Urbanskistraße in den vergangenen Monaten geschrieben und damit ihren Unmut deutlich gemacht. Mit Erfolg: Der für die Umsetzung notwendigen Änderung des Bebauungsplanes hat der Gemeinderat in letzter Minute eine Absage erteilt. Dass der von uns vehement geforderte Schutz unseres Grüngürtels Vorrang vor den Interessen privater Investoren hat, ist besonders erfreulich. Offenbar hat hier bei manchen in der Stadtpolitik ein Umdenken stattgefunden. 

Klarer Auftrag an die Stadtplanungspolitik 

Bedenklich ist jedoch, dass sich BürgerInnen in unserer Stadt erst dann Gehör verschaffen, wenn  es zu breiten Protestaktionen und der Gründung von BürgerInnen-Initiativen kommt. Das ist ein klarer Auftrag an die Stadtplanungspolitik, die Betroffenen künftig besser in Bauvorhaben in der Nachbarschaft einzubinden. Ziel muss es sein, dass AnrainerInnen ein Mitspracherecht haben, sobald die Planungen konkret werden.

Gute Erfahrungen mit ähnlichen Modellen hat unter anderem bereits die Stadt Salzburg gemacht. Es wird Zeit, dass es auch in der Linzer Stadtplanungspolitik zu einem Umdenken kommt und die Wünsche und Sorgen der Menschen mehr in den Mittelpunkt rücken.

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