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am 8. September

A7-Halbanschluss: Spätestens bei Fertigstellung muss Verkehrsberuhigung der Altenberger Straße umgesetzt sein

Eva Schobesberger, Severin Mayr - Planung für Begegnungszonen jetzt starten und sowohl Uni als auch BewohnerInnen einbeziehen

Im kommenden Jahr soll es den Baustart für den Halbanschluss Dornach-Auhof geben, 2023 die Verkehrsfreigabe. Sollte diese Ankündigung von Bürgermeister Luger halten, muss bis spätestens dahin die Verkehrsberuhigung in der Altenberger Straße umgesetzt sein. Sonst ist der Verkehr dort dicht wie nie zuvor und die Belastung für die AnwohnerInnen steigt weiter. Es müssen Begegnungszonen umgesetzt werden, die Planungen dafür jetzt beginnen und sowohl Uni als auch BewohnerInnen einbezogen werden. 

Der stetig wachsende Universitätsbereich mit rund 20.000 Studierenden und 3.500 Beschäftigten sowie insgesamt zwölf Schulen machen Dornach zu einem zwar prosperierenden, aber auch staubelasteten Gebiet. Jeder zusätzliche Autoverkehr geht klarerweise zu Lasten der rund 7.000 in Dornach lebenden LinzerInnen. An der Wirksamkeit des seit langem angekündigten Autobahn-Halbanschlusses gibt es daher erheblichen Zweifel. Wenn nicht gleichzeitig die Altenberger Straße verkehrsberuhigt wird, verschärft sich die Situation in Auhof weiter. 

Begegnungszone zwischen Schumpeterstraße und Schloss Auhof umsetzen 

In einem ersten Schritt sollte deshalb eine Begegnungszone zwischen Schumpeterstraße und Schloss Auhof umgesetzt werden. Dort befinden sich die Universität, das Seniorenzentrum Dornach/Auhof mit rund 120 BewohnerInnen und ein Einkaufsmarkt. Es ist ein sehr stark frequentierter Bereich, der für eine Begegnungszone prädestiniert ist. Es muss eine echte Verkehrsberuhigung geben. Eine paar kleine Rasenflächen zwischen den Parkplätzen ist absolut zu wenig.“

Unterstützung für die Verkehrsberuhigung kommt von den Landesgrünen, die in einem gelungenen Umbau der Altenberger Straße sogar ein Vorzeigeprojekt für ganz OÖ sehen: Wer sich darauf beschränkt, Autobahnen zu bauen, erzeugt nur noch mehr Verkehr, noch mehr Luftbelastung und noch mehr Lärm. Es ist an der Zeit, endlich so zu planen, dass die BewohnerInnen profitieren und nicht alle Interessen der Blechlawine untergeordnet werden! Die Altenberger Straße kann zu einem Vorzeigeprojekt für ganz Oberösterreich werden. Moderne Verkehrspolitik beschleunigt Öffis und ermöglicht gefahrenloses Radfahren. Die Stadt der Zukunft schafft Wohlfühlplätze für Menschen und stärkt Ortskerne, statt den gesamten öffentlichen Raum für Autos zu reservieren.“

Zeitgemäße Verkehrspolitik verbessert Luftqualität

Weltweit haben Städte damit begonnen, ihre Straßen umzugestalten. Mehr Platz für FußgängerInnen und RadfahrerInnen lautet die Devise. Alle Erfahrungen zeigen, dass eine zeitgemäße Verkehrspolitik die Luftqualität verbessert. Einfach eine Autobahn auf die grüne Wiese zu klatschen und dann auf eine bessere Zukunft zu hoffen, hat sich längst als Irrtum herausgestellt.


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