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am 23. Mai

Vorsorge und Hilfe statt Strafen und Verbote: Grüne fordern Suchtpräventionsstrategie für Linz

Marie Edwige Hartig - Obwohl die Probleme im Hessenpark und an anderen öffentlichen Plätzen seit Jahren bekannt sind, ist der Ausbau von Sozialmaßnahmen bisher nur mangelhaft umgesetzt worden. Dabei spielen nachhaltige Aufklärungs-, und Betreuungsangebote eine wichtige Rolle, damit Menschen gar nicht erst zu Suchtmitteln greifen und in eine Abhängigkeit rutschen.

Um sicherzustellen, dass künftig mehr vorbeugende Maßnahmen getroffen werden, fordern wir die Erstellung einer Suchtpräventionsstrategie für unsere Stadt. Schließlich ist schon viel zu viel Zeit vergangen, ohne, dass die zuständigen PolitikerInnen von Stadt und Land langfristige und nachhaltige Vorsorgestrategien im Zusammenhang mit Suchterkrankungen getroffen haben. Wir wollen den Menschen helfen anstatt sie irgendwo auszusperren. Deshalb geben wir unsere Bemühungen für den so dringend notwendigen Ausbau der Sozialarbeit nicht auf. Wichtige Punkte dabei sind: 

  • Entsprechende Schulungen von MultiplikatorInnen wie LehrerInnen, NachmittagsbetreuerInnen sowie Kindergarten- und FreizeitpädagogInnen 

  • Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien zu etablieren, damit diese nicht auch in eine Suchtmittel-Abhängigkeit rutschen 

  • Ausbau von bestehenden Tagesstrukturen, in denen Suchtkranke betreut werden 

  • Erweiterung niederschwelliger Beratungs- und Betreuungsangebote       

Nur durch die genannten Maßnahmen kann Suchtkranken rasch geholfen bzw. verhindert werden, dass es überhaupt zu einer Abhängigkeit kommt. Klar ist aber, dass es für die Erarbeitung einer entsprechenden Strategie die Zusammenarbeit von Stadt und Land braucht. Gegenseitige Schulzuweisungen und das Abwälzen von Verantwortung, wie es bisher geschehen ist, bringt hingegen niemandem etwas. 



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