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am 4. Juni

Stadtteilzentren haben sich längst bewährt: Pläne für weitere soziale Nahversorger endlich aus der Schublade holen

Marie Edwige Hartig - Mit den verschiedenen Beratungsangeboten vor der eigenen Haustür sind die Stadtteilzentren ein wichtiger sozialer Nahversorger und Begegnungsort. Dennoch sind nach wie vor erst zwei der sieben geplanten Einrichtungen realisiert und die übrigen fünf dem rot-blauen Sparstift zum Opfer gefallen. Es ist daher höchste Zeit, die Pläne für die weiteren Stadteilzentren endlich umzusetzen.

Egal ob es sich um eine finanzielle Beratung, Fragen des Kindesunterhaltes oder um Schwierigkeiten in der Wohnanlage handelt: Dank den Stadtteilzentren haben die Menschen eine Anlaufstelle nahe des eigenen Zuhauses. Durch rechtzeitige Hilfe können Probleme schon präventiv gelöst und den BürgerInnen rasche Unterstützung angeboten werden.

Trotz eines aufrechten Gemeinderatsbeschlusses sind erst zwei der vereinbarten Anlaufstellen in den Linzer Stadtteilen umgesetzt worden. Zur Erinnerung: Auch in der Neuen Heimat, im Stadtteil Bindermichl-Spallerhof, in Ebelsberg sowie in den beiden Rathäusern sollten derartige Einrichtungen betrieben werden.

Stadtteilzentren: Die SPÖ hat sich von Plänen verabschiedet

Leider hat sich die SPÖ entgegen aller Vereinbarungen von den Plänen wieder verabschiedet. Dabei ist längst bewiesen, dass niederschwellig zugängliche Begegnungsorte in der Nachbarschaft neben einem kompetenten Beratungsangebot auch das Zusammenleben fördern und als Orte der Kommunikation und des Austausches dienen. 

Wir fordern daher die vollständige Umsetzung des Stadtteilkonzeptes in absehbarer Zeit und erwarten uns von der zuständigen Sozialreferentin konkrete Pläne, wo das nächste Stadtteilzentrum entstehen soll.


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