Bezirkegruene.at
Navigation:
am 13. August

Papamonat im Magistrat immer beliebter: Zwei Drittel der Jungväter nutzten Angebot im Vorjahr

Eva Schobesberger - Möglichst viel Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen wünschen sich wohl alle Eltern. Um auch den Vätern in den ersten Lebenswochen viele Stunden mit ihrem Sohn oder ihrer Tochter zu ermöglichen, hat die Stadt Linz auf meine Initiative eine attraktive Regelung für den Papamonat im öffentlichen Dienst eingeführt. So erhalten die Väter in den ersten beiden Wochen weiterhin ihr Gehalt.

Dass der Papamonat dank der attraktiven Linzer Regelung bei den Mitarbeitern des Magistrates immer beliebter wird, zeigen folgende Zahlen. Seit der Einführung im Jahr 2011 haben 101 Mitarbeiter dieses Angebot in Anspruch genommen. Alleine im vergangenen Jahr sind 33 Arbeitnehmer Papa geworden. 22 von ihnen, also rund zwei Drittel der Jungväter haben den Papamonat genützt. 

Die Linzer Regelung macht es möglich, dass die Stadt von den gesetzlichen vier Wochen Sonderurlaub zwei Wochen bezahlt. Die übrigen beiden Wochen können die Stadtbediensteten – je nach Wunsch – als unbezahlten Sonderurlaub oder als Teil des regulären Jahresurlaubs in Anspruch nehmen. 

Kinderbetreuung betrifft beide Elternteile 

Kinderbetreuung und Erziehung sind Aufgaben, die beide Elternteile gleichermaßen betreffen. Mütter und Väter müssen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, den Anforderungen von Familie und Beruf zu entsprechen. Umso erfreulicher ist, dass die von der Stadt angebotene Regelung immer beliebter wird. Viele Jungväter nutzen den Papamonat, der nur unmittelbar nach der Geburt möglich ist, als erste Phase, um später eine Väterkarenz anzuhängen. Im Vorjahr nahmen bei der Stadt Linz zwölf Mitarbeiter die Elternkarenz in Anspruch.  

Jetzt spenden!