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am 7. Dezember 2015

Mit Demontage zurück in die Ver­gangen­heit

Severin Mayr - Neuer FPÖ-Verkehrsstadtrat legt den Rückwärtsgang ein: Während andere Städte wie Wien oder München mit Ampelpärchen Zeichen für Weltoffenheit und Respekt setzen, demontiert FPÖ diese in Linz wieder. Nach dem FP-Wahlerfolg startet nun die Retro-Welle.

Anlässlich des Christopher Street Days wurde heuer im Juni die Linzer Mozartkreuzung mit Ampelpärchen ausgestattet. Die Ampeln, auf denen homo- und heterosexuelle Paare abgebildet sind, gelten als Zeichen der Weltoffenheit, des Respekts und der Akzeptanz von lesbischwulen Paaren. Nun wurde die Demontage der Ampelpärchen vom neuen FP-Stadtrat Markus Hein angeordnet. 

„Die FPÖ will Linz zurück in die Vergangenheit katapultieren“, kommentiert Severin Mayr, Grüner Landtagsabgeordneter und Mit-Initiator der Linzer Ampelpärchen diese Maßnahme. „Anders als mit Homophobie oder Ewiggestrigkeit lässt sich das nicht erklären. Aus der Friedensstadt Linz soll, wenn es nach der FPÖ geht, wohl die Retro-Stadt Linz werden.“ 

Die Linzer Ampelpärchen, die knapp 1.000 Euro kosteten, wurden aus Spenden finanziert. „Die Demontage ist beschämend und wird ein fatales Licht auf die Stadt Linz werfen“, so Mayr. „Während anderswo Zeichen gesetzt werden, um Weltoffenheit und friedliches Zusammenleben voranzutreiben, bewegt sich Linz, wenn es nach der FPÖ geht, wohl in die entgegengesetzte Richtung. Dem werden wir entschieden entgegentreten“.

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