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am 4. Juli

Linz AG: Grüne lehnen Verteuerung der Fahrkarten ab

Eva Schobesberger - Obwohl sowohl das Betriebsergebnis der Linz AG als auch der Linz Linien im Forecast (Vorausschau) noch besser sind als erwartet, plant die Linz AG die Monatskarte für den Aktivpass um 30 Prozent zu verteuern. Auch das Ticket für StudentInnen soll von 50 auf 65 Euro angehoben werden. Deshalb werde ich im Linz-AG-Aufsichtsrat gegen diese Maßnahme stimmen.

Für die Linz AG spielen auch die erhöhten Einnahmen praktisch keine Rolle. Für Menschen, die eh nichts haben ist das hingegen wieder eine Erschwernis. Die Linz AG hat ein äußerst gutes Jahr und erwartet Gewinne im mehrstelligen Millionenbereich. Gerade jetzt bei den Ärmsten an der Stellschraube zu drehen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Während anderswo gratis Öffis eingeführt oder wie in Deutschland ernsthaft diskutiert werden, verteuert man in Linz Fahrkarten. Hier fährt der Zug in die falsche Richtung.

Aufgrund der äußerst positiven Zahlen, die das angekündigte Betriebsergebnis der Linz AG erwarten lässt, gibt es keinerlei Grund, den Preis für die Monatskarte mit Aktivpass um fast ein Drittel zu erhöhen und auch StudentInnen finanziell mehr zu belasten. Für das Budget der Linz AG ist das ein vergleichsweiser geringer Betrag. Für die Betroffenen ist die geplante Teuerung vergleichsweise viel. Daher kommt eine regelmäßige Indexierung der Monatskarte für den Aktivpass sowie des Tickets für StudentInnen nicht in Frage.  

Verteuerung von Fahrkarten sind das falsche Signal 

Gerade in Zeiten, in denen versucht werden sollte, möglichst viele BürgerInnen zum Einstieg in Bim und Bus zu bewegen, wird mit der völlig unnötigen Verteuerung von Fahrkarten das falsche Signal gesetzt. Die geplante Anhebung ist daher kontraproduktiv zu den Zielen, möglichst vielen Menschen den Zugang zu den Öffis zu erleichtern oder sie überhaupt mobil zu machen.


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