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am 13. Mai

Entwicklung des Nestlé-Areals: Grüner Fünf-Punkte-Plan soll Nutzen für die Menschen in den Vordergrund rücken

Marie Edwige Hartig - Mehr als ein Jahr nach der Schließung des Nestlé-Areals sollen nun die Weichen für eine künftige Entwicklung des 17.000 Quadratmeter großen Geländes gestellt werden. „Wir wollen nicht, dass die Stadt den Investoren das Feld überlässt. Das Gemeinwohl und der Nutzen für die Menschen müssen im Vordergrund stehen.

Deshalb fordern wir in der kommenden Gemeinderatssitzung in einem Fünf-Punkte-Plan eine Nutzung der Fläche, die auch die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt. ​

  • Die Einbeziehung der BürgerInnen, inklusive des Stadtteilzentrums, im Franckviertel bei der Planung zur Neugestaltung des Nestlé-Areals

  • Die Einrichtung eines Primärversorgungszentrums und eines Postpartners

  • Die Einrichtung kostenloser Begegnungsräume für die BewohnerInnen im Umfeld

  • Die Einplanung eines attraktiven öffentlichen, frei zugänglichen, begrünten Freiraumes ohne Konsumzwang 
  • Die Erstellung eines Klimaplanes für die Neugestaltung des Areals, d.h. die Vermeidung der Schaffung weiterer Hitzeinseln und eine Sammlung an Maßnahmen zur Entspannung des Stadtklimas (Durchlüftung, Begrünung, ökologische Bauweise etc.)

Dank unserer Forderungen sollen die Wünsche vieler BewohnerInnen des Viertels Berücksichtigung finden, Lücken in der Infrastruktur geschlossen werden und gleichzeitig Maßnahmen zur Entspannung des Stadtklimas Bestandteil der künftigen Nutzung sein.

Konkret sind bei der Infrastruktur die Auswirkungen des drohenden Ärztemangels auf den Stadtteil das größte Problem. Daher ist ein Primärversorgungszentrum dringend notwendig. Zudem fehlt ein Postpartner in der näheren Umgebung, der ebenfalls Teil des Angebotes werden soll. Außerdem sind mehrere BewohnerInnen-Initiativen auf der Suche nach zusätzlichen, kostenlosen Räumlichkeiten, um Angebote wie eine Nähwerkstatt oder ein Repair-Café zu realisieren. Ebenfalls eingeplant werden soll auch ein öffentlich zugänglicher, begrünter Freiraum ohne Konsumzwang. 

Eine wichtige Rolle bei der Nutzung des Geländes spielt auch die Klimaverträglichkeit. Die Entwicklung des Nestlé-Areals darf nicht zur Entstehung weiterer Hitzeinseln in der Stadt führen. Deshalb braucht es einen Klimaplan und Maßnahmen zur Entspannung des Stadtklimas, etwa durch eine entsprechende Begrünung, Durchlüftung und ökologische Bauweise.   



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