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am 31. Jänner

Eltern mit Linzer Krabbelstuben und Kindergärten sehr zufrieden

Eva Schobesberger - 91,9 Prozent der Eltern sind laut jüngster Befragung mit der Betreuung ihres Nachwuchses im jeweiligen Kindergarten sehr zufrieden oder zufrieden. Noch besser fällt die Beurteilung für die Krabbelstuben aus. Hier liegt die Zustimmungsrate bei 97,4 Prozent. Die Befragung zeigt die exzellente Arbeit von den Leiterinnen, PädagogInnen und HelferInnen in den Kinderbetreuungs-Einrichtungen.

Seit mittlerweile sieben Jahren wollen die Kinder- und Jugend-Services Linz (KJS) von den Eltern der Abgängerinnen und Abgänger von Krabbelstuben und Kindergärten wissen, wie zufrieden sie mit den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen sind. Durchgeführt wird die Befragung von der Stadtforschung Linz. 

Bei der jüngst durchgeführten Befragung bestätigen auch die statistischen Einzelwerte den Gesamteindruck. So ist die Zufriedenheit beispielsweise mit der Leitung der Einrichtung, mit den Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen oder den Helferinnen und Helfern sehr hoch und liegt  meist bei mehr als 90 Prozent.

Kindergärten und Krabbelstuben gehören zu den zentralen städtischen Bildungseinrichtungen. Deshalb freut mich die hohe Zufriedenheit der Eltern. Unsere MitarbeiterInnen in den Häusern arbeiten mit größtem Engagement und sehr viel Herz. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. 

Höchste Zufriedenheitsrate aller Zeiten 

Die Linzer Stadtforschung nimmt die Befragung der Kindergartenabgängerinnen und Kindergartenabgänger für die Kinder- und Jugend-Services Linz (KJS) bereits seit dem Jahr 2011/2012 vor. Heuer haben von 1.861 Befragten 26,5 Prozent den Fragebogen ausgefüllt. Die Zufriedenheit mit der Betreuung des Kindes insgesamt schwankt im Lauf der Jahre nur leicht. Im Kindergartenjahr 2016/2017 waren 91,9 Prozent mit der Betreuung sehr zufrieden oder zufrieden. Das war die höchste Zufriedenheit aller bisherigen Befragungen.

Die hohe Zufriedenheit der Erziehungsberechtigten mit der Qualität der Betreuung dürfte auf dem modernen pädagogischen Konzept fußen, das in allen städtischen Krabbelstuben und Kindergärten angewandt wird.

Zentraler Bestandteil sind die sogenannten Bildungs-Werkstätten. Um die Mädchen und Buben optimal auf die sprachlichen, kognitiven, emotionalen, aber auch alle anderen Anforderungen der Schule vorzubereiten, wird eine Reihe von pädagogischen Schwerpunkten angeboten. Diese reichen von geschlechtssensibler und interkultureller Erziehung über computergestütztes Lernen bis hin zur Montessori-Pädagogik.

Stadt Linz übernimmt bei Sprachförderung eine Vorreiterrolle 

Bei der Sprachförderung im Kindergarten übernimmt die Stadt Linz eine Vorreiterrolle. Ein eigenes Sprachförderangebot an den städtischen Kindergärten sieht vor, dass bereits mit Kindergarteneintritt alle Kinder, wenn es notwendig ist und unabhängig von der Muttersprache, eine zusätzliche Sprachförderung erhalten.

Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern sei an dieser Stelle angeführt. Die Erziehungsberechtigten haben beim Bringen oder Abholen ihres Nachwuchses jeden Tag die Möglichkeit, direkt mit den Betreuerinnen und Betreuern ihres Kindes zu sprechen. Zusätzlich wird in einem jährlich durchgeführten Entwicklungsgespräch auf jedes Kind individuell eingegangen. So sind die Eltern permanent über die Aktivitäten und Fortschritte ihres Kindes in der gewählten Betreuungseinrichtung informiert.

6.563 Kindergarten- und 1.070 Hortplätze stehen zur Verfügung 

Aktuell stehen in Linz 6.563 Kindergartenplätze und 1.070 Plätze in Krabbelstuben zur Verfügung. Der überwiegende Teil wird dabei durch die städtischen Kinder- und Jugend-Services (KJS) bereitgestellt. So werden insgesamt 874 Krabbelstubenplätze an 36 Standorten sowie 4.528 Plätze in Kindergärten an 55 Standorten von der Stadt Linz geführt.

Krabbelstuben und Kindergärten sind unsere erste Stufe im Bildungssystem. Sie bilden daher die Grundlage für die Ausbildung unserer Kinder. Mit unseren städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen sorgen wir für mehr Chancengerechtigkeit und unterstützen die Eltern.

Textquelle und Foto: Stadt Linz  


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