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am 13. Juni

Die Stadt gehört den Menschen: Weitere Grillzonen im öffentlichen Raum sind längst überfällig

Sophia Hochedlinger - Nach wie vor nicht ausgestanden sind die Konflikte rund ums Grillen in St. Margarethen. „Die AnrainerInnen gilt es selbstverständlich zu schützen. Deshalb müssen endlich weitere Grillzonen im Stadtgebiet festgelegt werden, damit sich die Situation in St. Maragrethen wieder entspannt und GrillfreundInnen ihr Hobby ausüben können.

Welche Folge Verbote haben, zeigt sich aktuell beim Grillen im öffentlichen Raum. Seit es am Pleschinger See nicht mehr erlaubt ist, Fleisch, Fisch oder Gemüse zu brutzeln, weichen Grillfans auf den letzten verbliebenen Platz aus, an dem sie ihrer Leidenschaft noch nachgehen dürfen – konkret in St. Margarethen. 

Wir haben in Linz viele Freiflächen. Dass es dennoch nicht möglich sein soll, Zonen zu finden, in denen der Griller angeheizt werden darf, ist absurd. Schließlich gehört die Stadt den Menschen. Dafür in Frage kommen zum Beispiel gewisse Bereiche am Pichlinger- und am Pleschinger See (in Absprache mit der Stadtgemeinde Steyregg und der Linz AG) sowie Abschnitte entlang der Donau, etwa im Winterhafen und auf Höhe der ehemaligen Eisenbahnbrücke auf der Linzer Seite.       

Baldiges Konzept gefordert 

Diesen Vorschlag haben wir auch in der vergangenen Gemeinderatssitzung eingebracht. Zwar hat es dafür keine Mehrheit gegeben, immerhin hat aber die zuständige SPÖ-Stadträtin Fechter zugesagt, an einem Konzept zu arbeiten, damit Grillen künftig wieder an verschiedenen Plätzen in unserer Stadt möglich ist. Wir begrüßen diese Ankündigung, erwarten uns aber eine baldige Umsetzung, damit es rasch zu einer Verbesserung der Situation kommt und die Konflikte zwischen AnrainerInnen und GrillfreundInnen in St. Margarethen zurückgehen.      

Natürlich gibt es auch in Grillzonen gewisse Spielregeln, die eingehalten werden müssen. Nur weil es da und dort Schwierigkeiten gegeben hat, nahezu im ganzen Stadtgebiet das Grillen zu verbieten, kann nicht die Lösung sein. Es haben schließlich nicht alle einen eigenen Garten oder Balkon auf dem sie Fleisch, Fisch und Gemüse braten können und deshalb auf öffentliche Plätze angewiesen sind.



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