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am 5. Juli

Bund kürzt Mittel für Kindergarten-Ausbau um ein Drittel und spart auf Kosten der Bildungschancen unserer Kinder

Eva Schobesberger - Die schwarz-blaue Bundesregierung spart weiter an der Zukunft und den Bildungschancen unserer Kinder. So plant Familienministerin Bogner-Strauß die Mittel für den dringend notwendigen Ausbau der Kindergärten von 150 auf 90 Millionen Euro zu reduzieren. „Weniger Geld für mehr Plätze kann sich nicht ausgehen. Für Mütter und Väter erschwert sich so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erneut.

Auch in Linz müssen die Kindergartenplätze in den kommenden Jahren ausgebaut werden, um den Bedarf abdecken zu können. Wenn für mehr Plätze und mehr Qualität nun weniger Geld zur Verfügung stehen soll, dann ist das ein Widerspruch in sich. 

Statt hier auf Kosten der Familien und einer bestmöglichen Ausbildung der Kinder zu sparen, braucht es einen Ausbau der Mittel. Schließlich sind Kindergärten wichtige Bildungseinrichtungen. Dass der Bund dennoch ausgerechnet in der Elementarpädagogik sparen möchte, ist bildungspolitisch ein völlig verkehrtes Signal und zeigt, wie wenig es von ÖVP und FPÖ gewünscht ist, dass beide Elternteile arbeiten gehen. Gerade für AlleinerzieherInnen, die ohnehin schon genug Mühe haben, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist die Ansage der Bundesregierung katastrophal.

Mit dem nun im Raum stehenden Vorhaben, zeigt sich nicht zum ersten Mal, welch geringen Stellenwert qualitativ hochwertige und für alle leistbare Kindergartenplätze unter ÖVP und FPÖ haben. Zur Erinnerung: In Oberösterreich hat die schwarz-blaue Landesregierung beschlossen, dass die Kinderbetreuung am Nachmittag kostenpflichtig wird. Dank des von mir gemeinsam mit den MitarbeiterInnen des städtischen Kinder- und Jugendservices entwickelten „Linzer Tarifmodelles“, ist es gelungen, das schlimmste abzufedern. So können in unserer Stadt Kinder Familien mit wenig Einkommen am Nachmittag weiterhin kostenlos den Kindergarten besuchen.   



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