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am 21. März

Sperre des Außenaufganges zum Rathaus: Maßnahme schießt über das Ziel hinaus

Eva Schobesberger - Ohne vorige Information soll der Aufgang zu den bislang öffentlich zugänglichen Terrassen des Neuen Rathauses dauerhaft gesperrt werden. Dieser Schritt ist völlig überzogen. Ich verstehe, dass man Maßnahmen ergreift, um das Sicherheitsbedürfnis der MitarbeiterInnen zu berücksichtigen.

Die Entscheidung, die Terrassen zu sperren, schießt aber über das Ziel hinaus, da dadurch die Sicherheit nicht erhöht und den LinzerInnen der Zugang zu den Terrassen weggenommen wird. Dabei war der freie Zugang für die Öffentlichkeit zu den Terrassen ein wesentlicher Teil des Grundkonzeptes des Neuen Rathauses. Deshalb sind die Terrassen so großzügig ausgestaltet. Vor allem in den Sommermonaten werden die Außenanlagen des Gebäudes von Schulklassen und Kindergartengruppen sowie zahlreichen BürgerInnen genützt, die hier spazieren gehen und fotografieren. 

Umso unverständlicher ist es, dass diese Möglichkeit nun nicht mehr bestehen soll. Noch dazu, da die Maßnahme zuvor in keinem Gremium diskutiert worden ist. Lediglich in der aktuellen Ausgabe der MitarbeiterInnen-Zeitung des Magistrats ist von dem Vorhaben zu lesen. Dort heißt es, dass die Maßnahme Teil eines neuen Sicherheitspaketes ist. Die Sicherheit von MagistratsmitarbeiterInnen ist natürlich auch mir ein Anliegen. Ich bezweifle aber stark, dass die Sperre der Terrasse dazu einen Beitrag leisten kann. Deshalb hoffe ich, dass diese Maßnahme nochmals überdacht wird und die Terrassen auch weiterhin für die LinzerInnen geöffnet bleiben.      


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