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am 10. August

Wo bleibt das neue Verkehrskonzept? Stadtrat Hein steht weiter auf der Bremse – BürgerInnen sind die Leidtragenden

Klaus Grininger - Stillstand herrscht derzeit nicht nur allzu oft auf den Linzer Straßen, auch in die Erstellung des neuen Verkehrskonzeptes kommt wenig Bewegung. Bereits im Juni 2016 hatte sich der Gemeinderat auf die Ausarbeitung eines neuen Verkehrskonzeptes geeinigt.

Als erster Schritt hätten heuer im Frühjahr verkehrspolitische Leitlinien vorgelegt werden sollen. Weder wurde diese Zusage eingehalten noch gab es konkrete Informationen über den aktuellen Stand der Dinge.​ Bereits im Juni 2016 hatte sich der Gemeinderat auf die Ausarbeitung eines neuen Verkehrskonzeptes geeinigt. Als erster Schritt hätten heuer im Frühjahr verkehrspolitische Leitlinien vorgelegt werden sollen. Weder wurde diese Zusage eingehalten noch gab es konkrete Informationen über den aktuellen Stand der Dinge.

Einmal mehr entpuppt sich Hein als Stadtrat der Ankündigungspolitik, der bei der täglichen Arbeit jedoch auf der Bremse steht. Die Leidtragenden sind dabei die BürgerInnen. Um die Situation zu verbessern, ist ein neues Verkehrskonzept für unsere Stadt dringend notwendig. Dabei braucht es aber eine Abkehr vom motorisierten Individualverkehr. Vielmehr müssen der Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie attraktive Verbindungen für RadfahrerInnen im Vordergrund stehen. Deshalb darf Hein nicht länger auf der Bremse stehen und muss die verkehrspolitischen Leitlinien dem Gemeinderat ehestmöglich zur Beschlussfassung vorlegen, damit das neue Verkehrskonzept auf Schiene kommen kann. Bereits jetzt sind wir ein halbes Jahr in Verzug. 

Schließlich werden sich die Verkehrsprobleme in Linz sonst nicht lösen lassen. Das hat mittlerweile auch Heins Parteikollege, Verkehrslandesrat Günther Steinkellner, erkannt. In einem Interview sprach er kürzlich davon, dass sich trotz geplanter Neu- und Ausbauten von Donaubrücken und dem Autobahn-Steinzeitprojekt mitten durch unsere Stadt, die Situation nicht verbessern werde. Stattdessen würde sich der Verkehr lediglich verlagern und zu einer noch stärkeren Belastung der Innenstadt führen. Eine solche Umverteilung kann nicht im Sinne der Lebensqualität, der Umwelt und der Gesundheit der LinzerInnen sein.      

 

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