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am 28. August

Verzögerung bei Donaubrücke verlängert Verkehrschaos und zeigt falsche Prioritätensetzung der vergangenen Jahre

Helge Langer - Noch länger als gedacht müssen die LinzerInnen laut eines Medienberichtes auf die Fertigstellung der neuen Donaubrücke warten. Das bedeutet nicht nur, dass das Stauchaos in unserer Stadt andauert, sondern zeigt einmal mehr, dass die Prioritäten in der Verkehrspolitik zu Lasten des öffentlichen Verkehrs in den vergangenen Jahren falsch gesetzt worden sind.

Die schnellstmögliche Fertigstellung der Brücke und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs müssen daher endlich Vorrang in der Planungs- und Verkehrspolitik haben. Nur so lässt sich das Stauchaos in den Griff bekommen. Eine zentrale Rolle für die so dringend benötigte 2. Schienenachse spielt dabei die neue Donauquerung, die anstatt der Eisenbahnbrücke errichtet wird. ​​

Umso wichtiger ist es daher, die Planungen für die Schienenanbindung des Linzer Ostens so schnell als möglich abzuschließen und eine Einigung auf Schiene zu bringen, ob die Strecke künftig mit Straßenbahn, Zug oder beidem befahren werden soll. Hier gilt es nicht noch mehr Zeit zu verlieren und ein Projekt so schnell als möglich umzusetzen, wenn die Brücke fertiggestellt ist.

Öffis Ausbauen statt Geld in Autobahnen zu vergraben

Daher fordern wir alle Anstrengungen auf die Umsetzung der weiteren Schienenachse zu konzentrieren und nicht eine weitere Milliarde Euro in eine zusätzliche Autobahnschneise im Osten unserer Stadt zu vergraben. Das derzeitige Linzer Stauchaos führt uns täglich vor Augen was passiert, wenn der öffentliche Verkehr jahrelang vernachlässigt und eine Straße nach der nächsten betoniert wird. Deshalb muss der Ausbau von schnellen Verbindungen mit Bim, Zug und Bus Priorität vor allen anderen Straßenbauvorhaben bekommen.

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