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am 13. März

Verkehrsstadtrat bremst sanfte Mobilität aus: Pläne für Rad- und FußgängerInnenbrücke weiter in der Schublade

Klaus Grininger - Als „Jahr des Brückenbaus“ wurde das heurige Jahr medial ausgerufen. Dieses Motto gilt offensichtlich nicht für die sanfte Mobilität.

Obwohl FPÖ-Verkehrsstadtrat Markus Hein bereits eine Projektstudie für die dringend benötigte Rad- und FußgängerInnenbrücke erstellen ließ, hat er das Projekt genau wie seine VorgängerInnen in der Schublade verschwinden lassen und bremst damit die sanfte Mobilität neuerlich aus.​

Diskutiert wird über eine Brücke für RadfahrerInnen und FußgängerInnen seit der frühere Grüne Stadtrat Jürgen Himmelbauer ein umsetzbares Projekt auf den Tisch gelegt hatte, das die SPÖ in letzter Minute verhindert hat. So dringend nötig wie jetzt war die Brücke aber wohl noch nie. 

Die Möglichkeiten die Donau zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu überqueren, sind in den vergangenen Jahren weniger statt mehr geworden. So ist die Überfahrt auf der Nibelungenbrücke mit dem Fahrrad nach wie vor gefährlich, auf der Voestbrücke ist aufgrund der Bauarbeiten derzeit nur auf einer Seite ein Radweg vorhanden. Das vereinbarte Ziel, den Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2020 auf 15 Prozent zu steigern, werden wir aber nur erreichen, wenn endlich Projekte zum Ausbau der Radinfrastruktur umgesetzt werden.         

Neuerliche Diskussion über Radbrücke dringend nötig

Anstatt das „Jahr des Brückenbaus“ zu nützen, um auch für RadfahrerInnen und FußgängerInnen eine zufriedenstellende Donauquerung voranzutreiben, lässt Stadtrat Hein seine eigenen Bemühungen jedoch wieder im Sande verlaufen. Dabei hatte er vor etwas mehr als einem Jahr die langjährige Forderung der Grünen Linz aufgegriffen, eine Projektstudie erstellt und die Brücke öffentlich als „finanzierbar“ bezeichnet. Umso weniger nachvollziehbar ist daher, dass die Pläne wieder in der Schublade verschwunden sind und nicht einmal versucht worden ist, eine politische Mehrheit für den Bau der Brücke zu finden.


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