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am 7. April

Radfahren in Linz gemeinsam besser machen: Einsatz von App soll Beteiligung der BürgerInnen ermöglichen

Helge Langer - Menschen, die in Linz regelmäßig das Fahrrad nützen, sind sich einig: An vielen Stellen ist das Radwegenetz sowie die Qualität der bestehenden Infrastruktur ausbaufähig. Um Informationen über Schwachstellen zu bekommen, wäre es daher sinnvoll, wenn sich die Stadt die tägliche Erfahrungen interessierter RadfahrerInnen zu Nutze macht und ihre Fahrten durch die Stadt digital aufzeichnet.

Möglich machen soll das die Smartphone-App „Bike Quality“, die bereits in Salzburg zum Einsatz kommt. Um zu prüfen, ob sich diese technische Hilfe auch in Linz eignet. Daher stellen wir in der kommenden Gemeinderatssitzung eine entsprechenden Antrag. 

Umfangreiche Daten zu den Fahrstrecken, die Anzahl und Dauer der Stopps sowie die Erschütterungen werden mit Hilfe der App erhoben während die TestpilotInnen unterwegs sind. Wenn ExpertInnen die Daten anschießend auswerten, kann die Stadt so wichtige Erkenntnisse über die Fahrqualität sowie Problemstellen im Radwegenetz gewinnen. Werden die Fahrten regelmäßig wiederholt, ist es auch möglich, Aufschluss über die Wirksamkeit von Verbesserungsmaßnahmen im Alltag zu bekommen. 

In Salzburg verwendet das Amt für Stadtplanung und Verkehr die App, die vom Unternehmen „Salzburg Research“ zur Verfügung gestellt wird, seit kurzer Zeit. Auf neue Technologien zu setzen, um die Infrastruktur für den Radverkehr zu verbessern, ist auch in Linz sicherlich eine Überlegung wert. LinzerInnen, die sich als TestfahrerInnen zur Verfügung stellen, würden sich wohl genügend finden​​. ​​

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