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am 13. November

Protest nach Sperre hat gewirkt: Vielfach geforderte Teil-Öffnung der AEC-Rampe für Radverkehr ist erfreulich

Helge Langer - Berechtigten Ärger ausgelöst hat die Sperre der Rampe beim Ars Electronica Center (AEC) für den Radverkehr. Nun soll das Fahrverbot zumindest für alle die von der Nibelungenbrücke Richtung Jahrmarktgelände fahren wieder aufgehoben werden.

Das ist ein erfreulicher Schritt, den viele RadfahrerInnen und auch die Radlobby zurecht gefordert haben. Wünschenswert wäre es, als Nächstes die Entschärfung des angrenzenden Nadelöhrs Nibelungenbrücke anzugehen​​. 

Prekäre Situationen, ungeplante Ausweichmanöver, Unfälle: Seit Jahren zählt die Nibelungenbrücke zu den gefährlichsten Stellen für RadfahrerInnen im Linzer Straßenverkehr. Zur ohnehin schwierigen Situation auf der Donauquerung verschärfend hinzugekommen ist die Sperre der AEC-Rampe im Jahr 2018. Denn dadurch kann der Radverkehr nicht mehr auf Höhe des Museums den schmalen Radweg Richtung Rampe verlassen, sondern muss diesem folgen. Das Problem dabei: Der Radweg endet nach dem AEC in einer Busbucht und erzeugt somit eine weitere Gefahrenstelle. 

Somit ist die angekündigte Wiedereröffnung der Rampe eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit für den Radverkehr. Schließlich hat gerade das heurige Jahr gezeigt, dass immer mehr Menschen auf das Bike umsteigen. Vor allem in der Stadt gehört dem Fahrrad die Zukunft. Diese positive Entwicklung muss sich noch viel stärker in der Linzer Verkehrspolitik niederschlagen​​.

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