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am 25. Mai

Positive Signale, aber (noch) keine Mehrheit für autofreien Hauptplatz in den Sommermonaten

Ursula Roschger - Dank einer Grünen Initiative ist der Hauptplatz seit 3. August 2013 an Samstagabenden sowie Sonn- und Feiertagen autofrei. Wir wollen diesen wunderschönen Platz dauerhaft den Menschen zurückgeben und einen Beitrag für mehr Lebensqualität und Gesundheit in unserer Stadt leisten. Deshalb haben wir im Gemeinderat beantragt, dass den Hauptplatz in den Sommermonaten dauerhaft autofrei zu halten.

Ein autofreier Hauptplatz wäre ein großer Beitrag für mehr Lebensqualität. Fotomontage: Robert Eder

Auch wenn es für unsere Initiative in der jüngsten Gemeinderatssitzung keine Mehrheit gegeben hat, ist bei den anderen Parteien ein Umdenken merkbar. So kann sich die FPÖ einen autofreien Hauptplatz in den Sommermonaten bereits im kommenden Jahr vorstellen. Wir werten diese Äußerungen als positive Signale und bleiben dran.   

Ansonsten verlief die Gemeinderatssitzung wenig positiv. Da die SPÖ in ihrer Meinung umgeschwenkt ist, gab es eine Mehrheit für ein Alkoholverbot beim Hessenpark. Aus unserer Sicht ist diese Maßnahme keine Lösung, es werden lediglich Menschen verdrängt. Statt Strafen und Verbote braucht es einen deutlichen Ausbau an Vorsorge- und Hilfsangeboten für suchtkranke Menschen. Deshalb haben wir die Ausarbeitung einer Drogenpräventionsstrategie beantragt. Diese wurde von der rot-bauen Rathauskoalition abgelehnt. Überraschend nichts geworden ist es aus der geplanten Umgestaltung des Hessenparks. Diese wird auf das kommende Jahr verschoben, da die SPÖ ihre avisierte Zustimmung in letzter Minute zurückgezogen hat. 

Konzept für Grillzonen soll kommen 

Einen kleinen Lichtblick gab es immerhin beim Thema Grillen im öffentlichen Raum. Sowohl wir als auch die NEOS und die KPÖ forderten klar definierte Zonen, in denen Grillen erlaubt ist. Zwar enthielt sich die rot-blaue Rathauskoalition auch hier der Stimme. Die zuständige SPÖ-Stadträtin Regina Fechter kündigte jedoch an, bereits an einem Konzept zu arbeiten. Wir freuen uns, dass hier Verbesserungen geplant sind und sind gespannt auf die Umsetzung.



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